Servicerobotik kann Klinikpersonal entlasten

    Nach drei Jahren Praxistest in Deutschland und Dänemark präsentiert das Forschungsteam die vielversprechenden Ergebnisse des Projekts HospiBot.     Ein Team der Syddanks Universitet, der Universität zu Lübeck sowie der Fraunhofer-Einrichtung...

Neue Therapieansätze bei Rheuma: komplexer als gedacht

  Ein Team der Medizinischen Universität Innsbruck hat neue Behandlungsmethoden erforscht, um Entzündungen bei Rheuma gezielter zu reduzieren. Dabei wird deutlich: Die Erkrankungen sind komplexer als gedacht.   Was hilft neben Cortison noch gegen Rheuma?...

Krankheitskosten 2024 um 7,6 Prozent gestiegen

  Laut Statistischem Bundesamt verursachten Krankheiten und Gesundheitsprobleme 2024 direkte Kosten von 528,5 Milliarden Euro – mehr als die Hälfte davon in der Altersgruppe ab 65 Jahren.   Die Bundesregierung ringt derzeit um verschiedene Sparmaßnahmen im...

TaNGo gegen Brustkrebs

Ein Team der Universität Duisburg-Essen erforscht einen Angriffspunkt bei Brustkrebs und will das krebsrelevante Protein Taspase1 entfernen.

Smarte Jacke für die Reha

Am Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen hat ein Team eine smarte Jacke entwickelt, die Rehabilitationsübungen in Echtzeit überwachen kann.

Nanoroboter 2.0

Forschenden ist es gelungen, einen vielseitigen Nanoroboter zu entwickeln, der für medizinische Zwecke flexibel eingesetzt werden kann.

Neue Zellpopulation im Alzheimer-Gehirn entdeckt

  Ein internationales Team unter Beteiligung der Universität Leipzig hat eine bisher unbekannte Gruppe Mikrogliazellen im Gehirn von Alzheimer-Patienten nachweisen können.     Ein Team des Instituts für Anatomie der Universität Leipzig hat in Zusammenarbeit...

Studie: Große Sprachmodelle verzerren Meinung

  Eine Studie der TU Berlin zeigt: Große Sprachmodelle liefern nicht nur Informationen, sie strukturieren auch, welche Argumente sichtbar werden und welche Deutungen plausibel erscheinen. Das ist versteckte Meinungsbildung.   Es ist keine Studie mit speziellem...

Herzüberwachung in Echtzeit

In Mississippi hat ein Team einen KI-Chip entwickelt, der das Herz direkt am Handgelenkt und ich Echtzeit überwachen kann. Die Idee: Herzinfarkte möglichst früh erkennen.

Neuer Biomarker für Parkinson

Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben gemeinsam mit dem Biotech Betasense einen Biomarker zur frühen Diagnostik von Morbus Parkinson entdeckt.

Durchbruch in der Enzymforschung

Forschern der Universität Duisburg-Essen ist es gelungen, zwei Enzyme gezielt zu hemmen, wovon man sich einen Durchbruch in der Tumorbekämpfung verspricht.

Mikroalgen werden zu Mikrorobotern

Am Max-Planck-Institut ist es zwei Wissenschaftlerinnen gelungen, Mikroalgen mittels einer magnetischen Beschichtung in Mikroroboter zu verwandeln. Die bisherigen Forschungsergebnisse sind vielversprechend. 

KHVVG im Sinne der Patienten gedacht

Krankenhausreform geht auch anders – indem regionale Versorgungsstrukturen an den Bedürfnissen der Patienten ausgerichtet werden, hat ein Team des Barmer Instituts für Gesundheitsforschung nun vorgerechnet.

DAK-Chef fordert Schulfach Gesundheit

Mediensucht ist zu einem dauerhaften und ernsten Problem geworden, zeigt eine aktuelle Längsschnittuntersuchung von DAK-Gesundheit und des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Therapie für die KI

KI-Sprachmodelle sind gerade im Gesundheitswesen häufig belastenden Inhalten ausgesetzt. Deshalb braucht auch die KI eine Therapie, um Biases vorzubeugen, konnten Wissenschaftler nun zeigen. 

Genschalter per Pflaster

Ein Genschalter, der per handelsüblichem Nitroglyzerin-Pflaster auf der Haut aktiviert werden kann, könnte die Therapie von Stoffwechselerkrankungen revolutionieren.

Künstliche Intelligenz schreibt bessere OP-Berichte als Chirurgen

Künstliche Intelligenz kann operative Eingriffe nicht nur dokumentieren, sondern auch präzisere Berichte verfassen als Chirurginnen und Chirurgen selbst. Eine neue Studie zeigt, dass KI-gestützte Systeme seltener Fehler machen und die Qualität der medizinischen Dokumentation erheblich verbessern könnten.

Sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) sind für ihre herausragenden Arbeiten ausgezeichnet worden. Die Forschungsergebnisse könnten die Behandlung schwerer Erkrankungen nachhaltig verändern.

Diabetes-Diagnostik mit Videospiel und Einlegesohle

Ein Forschungsteam der Universitätsmedizin Magdeburg hat ein innovatives Testverfahren entwickelt, das Nervenschäden und kognitive Störungen bei Diabetes frühzeitig erkennt. Die Methode kombiniert Smartphone-Spiele mit sensorgestützten Einlegesohlen.

20 Millionen Förderung für MHH

Die Medizinische Hochschule Hannover bekommt vom Förderprogramm zukunft.niedersachsen 20 Millionen Euro für die Wirkstoffentwicklung individualisierter Medikamente.

Immunsystem schneller als Erreger

Forscher der Universität Hamburg konnten in einer Studie zeigen, dass ein wichtiger Teil des Immunsystems bereits reagiert, bevor ein Erreger in den Körper gelangt.

Weltkrebstag: Licht und Schatten

Zum Weltkrebstag betonen Organisationen und Verbände die großen Fortschritte in Forschung und Versorgung. Der Blick müsse jedoch stärker in Richtung Prävention gehen.

Bessere Therapieoptionen bei Pankreaskrebs?

    Es ist eine besonders aggressive Krebserkrankung und die meisten Patienten sterben innerhalb eines Jahres. Doch nun konnte ein internationales Team Pankreaskrebs erstmals pharmakologisch beeinflussen.    Wer die molekularen Mechanismen in den Tumorzellen...

Covid-19: Von Fledermäusen lernen

Fledermäuse können Viren tolerieren, ohne zu erkranken. Davon könnten auch Menschen profitieren, glauben Wissenschaftler, und untersuchen die Anpassungsfähigkeit des Immunsystems von Fledermäusen.

Durchbruch beim „Herzpflaster“

Ein Zusammenschluss mehrerer deutscher Universitätskliniken hat nun erste Studienergebnisse veröffentlicht, die den Weg für das „Herzpflaster“ bei Herzschwäche ebnen könnten.

Strahlentherapie direkt im Körper

Im Rahmen eines „unkonventionelles Forschungsvorhabens“ suchen Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie und des Deutschen Krebsforschungszentrums nach neuartigen Elektronenbeschleunigern für die Strahlentherapie.

Altwerden, aber nur gesund

Ein langes Leben ist den Deutschen wichtig, aber nur, wenn sie auch lange gesund bleiben, zeigt eine repräsentative Umfrage der mhplus Krankenkasse.

Epidemien besser vorhersagen

Bisher war die Reproduktionszahl R ein wichtiger Indikator für eine Epidemie. Nun haben Schweizer Wissenschaftler ein neues mathematisches Modell entwickelt – genauso einfach, aber präziser.

Deutschland hat Schlafprobleme

Immer mehr Menschen greifen zu Einschlafhilfen – viele davon verschreibungspflichtig. Vor allem die jüngere Generation braucht Medikamente zum Schlafen, zeigt eine Studie der Pronova BKK.

Adipositas-Diagnostik neu denken

Die internationale Kommission für klinische Adipositas (Commission on Clinical Obesity) schlägt eine umfassende Neugestaltung der Adipositas-Diagnostik vor.

Bakterien haben Warnsystem

An der Universität Basel haben Wissenschaftler nun das Warnsystem von Bakterien entschlüsselt, mit dem sie sich untereinander vor Gefahr warnen.

Neuer Antibiotika-Wirkstoffkandidat

Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland hat einen Antibiotika-Wirkstoffkandidaten entwickelt, der sich im Kampf gegen multiresistente Keime als wichtig erweisen könnte.

Neuer Blick auf Krebszellen

Dank superauflösender Mikroskopie konnte ein Team der Universität Würzburg erstmals in 3D beobachten, wie therapeutische Antikörper B-Zellen angreifen

Autophagie künstlich steuerbar?

Einem Forschungszusammenschluss ist es nun gelungen, jene Bedingungen künstlich zu erzeugen, die die Autophagie starten – ein potenzieller Durchbruch für die Behandlung von neurodegenerativen Erkrankungen.

Hochmoderne Immuntherapien revolutionieren die Krebsbehandlung

Die Fortschritte in der Onkologie schaffen neue Hoffnung für Patienten weltweit. Wie aktuelle Entwicklungen zeigen, bietet die moderne Krebsforschung transformative Ansätze, die nicht nur die Behandlungsergebnisse verbessern, sondern auch weniger toxische Nebenwirkungen versprechen. So berichten Onkologen von bahnbrechenden Erfolgen, darunter eine Stadium-4-Brustkrebspatientin in den USA, die innerhalb von nur sechs Wochen durch eine innovative Immuntherapie vollständige Remission erreichte. In Europa wurde eine schottische Frau zur ersten Empfängerin eines personalisierten mRNA-Krebsimpfstoffs, der ihr Immunsystem präzise auf Krebszellen ausrichtet.

Forschung an 3D-Zellkulturen

Wissenschaftler in Halle können sich über 3,7 Millionen Euro für ihre Forschung an 3D-Tumor-Zellkulturen zur Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs freuen.

Nervenregeneration bei Querschnittlähmung?

Antikörper können die Rehabilitation von Menschen mit akuter traumatischer Querschnittlähmung verbessern. Das haben Forscher an 13 Kliniken in Deutschland, der Schweiz, Tschechien und Spanien untersucht.

Neue Einblicke in die Bildung von Blutgefäßen

Ein Forschungsteam der Universität Basel hat in zwei Studien neue Mechanismen bei der Bildung von Blutgefäßen aufgedeckt. Es konnte zeigen, wie die Zellen bei der Entstehung der Gefäßhohlräume interagieren und welchen Einfluss dynamische Kräfte dabei haben.

Neue Trainingsmöglichkeit für Radiologen

In Hof haben Wissenschaftler der Hochschule und des Sana Klinikums gemeinsam eine Trainingsmöglichkeit für die Angiografie geschaffen, die die Ausbildung des medizinischen Nachwuchses revolutioniert.

Depression: Hirnstimulation als Selbstanwendung

Eine neue Studie aus Großbritannien und den USA suggeriert, dass die transkranielle Gleichstromstimulation bei Depression unterstützen kann. Deutsche Wissenschaftler halten den Therapieansatz für noch zu wenig erforscht.

Mobilitätstest als Videospiel

Ein an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg entwickeltes, Videospiel-basiertes System kann Stürze mit einer Genauigkeit von über 80 Prozent vorhersagen.

Suizidprävention mit KI

Eine neue Studie zeigt, dass KI in Zukunft dabei helfen könnte, suizidgefährdete Patienten frühzeitig zu erkennen und medizinisches Personal rechtzeitig zu informieren.

Mit KI Cybersicherheit verbessern

Wissenschaftler des Fraunhofer FKIE haben ein neues Open-Source-System entwickelt, das auf Basis von KI Cyberangriffe erkennt, die klassische Signaturen übersehen.

PROM: Besseres Befinden, geringere Kosten

Eine Studie der TU Berlin zur Anwendung von standardisierten Patientenfragebögen –sogenannt PROM – ergab verbesserte Behandlungserfolge und geringere Ausgaben bei Hüft- und Kniegelenk-Operationen. 

Stadtluft mit Mikroplastik belastet

Wissenschaftler des Centrums für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit an der Universität Hamburg und des Helmholtz-Zentrums Hereon haben erstmals die Rolle des Reifen- und Bremsabrieb bei der Entstehung des städtischen Feinstaubs untersucht.

MRT der nächsten Generation

Mit Künstlicher Intelligenz und beschleunigten Messroutinen möchte Prof. Alexander Radbruch die bisherigen Fähigkeiten der Magnetresonanztomografie erweitern.

Farmeffekt: Im Kuhstall Asthma vorbeugen

Forscher am Dr. von Haunerschen Kinderspital des LMU Klinikums haben analysiert, wie Zellen des Immunsystems auf Stallstaub reagieren und so zum „schützenden Farmeffekt“ etwa zur Asthmaprophylaxe beitragen.   Für Kleinkinder wirkt er von Geburt an wie ein schützendes...

App-Daten für die Migräneforschung

Die Universität Genf schließt sich mit dem US-Unternehmen Aptar Digital Health zusammen, um die Migräneforschung voranzutreiben. Basis für die Studie ist die App Migraine Buddy mit 3,7 Millionen Nutzern weltweit.

Länger mobil dank Roboterhose

Das Elektrorad nur fürs Laufen haben Wissenschaftler der TU München entwickelt. Die Idee hinter der Roboterhose: länger mobil und gesund im Alter.

Vorhersagelernen entdeckt

Eine Studie der Universität Tübingen zeigt, wie flexibel und anpassungsfähig unser Gehirn tatsächlich ist und dass es über Vorhersagelernen dafür sorgt, dass wir die Umwelt aktiv verstehen. 

Apfelblüten für die Pharmaindustrie

Forscher der Freie Universität Bozen haben durch Fermentation von Apfelblüten Extrakte mit antimykotischer und antioxidativer Wirkung gewinnen können. Das könnte vor allem für die Pharmaindustrie interessant sein.

Hier bekommt Nachhaltigkeit eine neue Bedeutung: Damit Äpfel in der Landwirtschaft nicht zu klein ausfallen, werden die Blüten ausgedünnt, also entfernt. In der Apfelproduktionskette werden nur sieben Prozent der Blüten zur Reife gebracht. Der Rest ist ein Abfallprodukt. Das wollten die beiden Forscher Stefano Tonini und Ali Tlais Alabiden, Mitglieder der von Prof. Raffaella Di Cagno koordinierten Forschungsgruppe Micro4Food der Freien Universität Bozen so nicht hinnehmen.Ihr Ziel: die entfernten Blüten nutzen und mittels Fermentation als Quelle für funktionelle Moleküle aufwerten.
Für ihre Suche haben die Wissenschaftler nicht fermentierte Blüten mit Proben verglichen, die unterschiedlichen Arten von Fermentation unterzogen wurden. Einer spontanen Fermentation, bei der – ähnlich der Fermentation von Sauerkraut – bereits auf den Blüten vorhandene Mikroorganismen genutzt werden und zwei kontrollierten Fermentationen. Dafür wurden einerseits fructophile Bakterien und anderseits Hefen genutzt, die aus Äpfeln gewonnen wurden. Nach der Gärung gewannen die Forscher aus jeder Probe einen Extrakt, den sie auf seine antimykotischen und antioxidativen Eigenschaften testeten.

Die fermentierten Proben, insbesondere jene aus den kontrollierten Fermentationen, waren deutlich besser in der Lage, das Wachstum von Pilzen zu hemmen und wiesen eine markant höhere antioxidative Aktivität auf als der Extrakt aus der nicht fermentierten Probe. Darüber hinaus konnte in den fermentierten Proben eine hohe Anzahl bioaktiver Peptide nachgewiesen werden.
„Wir konnten nach der Fermentation ganze 1.797 neue Peptide identifizieren – eine sehr hohe Zahl“, freut sich der Leiter der Studie Stefano Tonini. „Diese kurzen Aminosäureketten wurden noch nie zuvor untersucht und müssen charakterisiert werden, um zu verstehen, welche von ihnen eine antimykotische und antioxidative Wirkung haben.“ Dieses Ergebnis eröffne neue Perspektiven und biete Möglichkeiten für die Entwicklung innovativer Anwendungen, ist Tonini überzeugt. Dabei denkt er vor allem an die Pharma-, Kosmetik- und Lebensmittelindustrie.
Im Bereich Lebensmittel können die aus Blüten gewonnenen Extrakte in Kombination mit anderen natürlichen Verbindungen mikrobiellen Ursprungs verwendet werden, um die Haltbarkeit einiger Produkte zu verlängern. In diese Richtung gibt es bereits einige Projekte der Forschungsgruppe. Die Kosmetikindustrie hingegen kann auf die starke antioxidative und antimykotische Wirkung der in den Extrakten enthaltenen Peptide zählen und mit Apfelblüten eine natürliche und kostengünstige Alternative für solche Inhaltsstoffe finden. Die hohe Zahl und Vielfalt an Peptiden, die durch die Fermentation der Blüten entstehen, deuten auf eine komplementäre Wirkung hin, was die Stabilität und Wirksamkeit kosmetischer Produkte erhöhen kann.

So entwischen Krebszellen dem Immunsystem

  Ein internationales Team unter Federführung der Goethe-Universität Frankfurt hat einen innerzellulären Sensor identifiziert, der die Qualität sogenannter MHC-I-Moleküle überwacht.    Sie helfen dem Immunsystem, kranke Zellen zu erkennen und abzutöten:...

Diagnostik im Auto

Weil die meisten Menschen grundsätzlich viel Zeit im Auto verbringen, wollen Wissenschaftler der TU Braunschweig und der Medizinische Hochschule Hannover genau da mit Diagnostik ansetzen.

Tumorerkennung mit Algorithmen

Eine neue Studie zeigt, dass Algorithmen das Potenzial haben, Tumorläsionen in 2D-Schichtbildern auswerten und damit im klinischen Alltag für Entlastung sorgen können.

So gefährlich ist Zucker

Je weniger Zucker Kinder in den ersten 1.000 Lebenstagen zu sich nehmen, desto geringer das Risiko später an Typ-2-Diabetes zu erkranken.

Neuer Zelltod-Mechanismus entdeckt

In Österreich und Italien haben Wissenschaftler einen bisher unbekannten Prozess hinter dem programmierten Zelltod entdeckt und hoffen dadurch auf neue Ansätze in der Krebstherapie.

Asthmarisiko Feinstaub

Eine globale Metastudie mit Daten von rund 25 Millionen Menschen belegt: 30 Prozent neuer Asthma-Fälle stehen mit Feinstaub in Verbindung.

ChatGPT für neue Medikamente

An der Universität Bonn haben Forscher ein „chemisches Sprachmodell“ entwickelt. Sie haben ein KI-Verfahren so trainiert, dass es potenzielle Wirkstoffe mit besonderen Eigenschaften vorhersagen kann.

KI in Kliniken: Startschuss für wissenschaftliche Analyse

KI ist auch in der Medizin auf dem Durchmarsch, das Thema Sicherheit innerhalb des aktuellen Hypes jedoch weniger präsent. Das will Prof. Patrizia Heinl ändern und hat nun unter anderem eine Umfrage zum Thema KI-Anwendungen in Kliniken initiiert. Mit uns sprach sie über die Hintergründe und Zielsetzungen.

Erster Impfstoff gegen MERS-Coronavirus

Seit 2013 entwickelt das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung einen Impfstoff gegen MERS-Coronaviren. Eine am Uniklinikum Eppendorf durchgeführte Phase-Ib-Studie gibt nun erste positive Signale.

„Feinfühlige“ Armprothesen

Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung hat gemeinsam mit dem Stuttgarter Startup Q.ANT den Prototypen einer Armprothese entwickelt, der wie gesunde Gliedmaßen durch neuronale Befehle gesteuert wird.

Möglicher Auslöser von Morbus Crohn entdeckt

  Störungen in Mitochondrien haben einen fundamentalen Einfluss auf Morbus Crohn. Das haben jetzt erstmals Forscher der Technischen Universität München nachgewiesen.   Was genau die chronische Darmerkrankung Morbus Crohn auslöst, ist bisher nicht vollständig...

Giftiger Krebs liefert neue Wirkstoffkandidaten

Vielversprechende pharmakologische Anwendungen erhofft man sich vom Gift eines Unterwasserkrebs, dessen Toxine im Rahmen einer internationalen Studie unter Leitung der Goethe-Universität Frankfurt nun untersucht wurden.

Erbgut-Varianten mit KI vorhersagen

Ein Team des Deutschen Krebsforschungszentrum, dem Europäischen Molekular Biologie Laboratorium und der TU München hat einen Deep Learning Algorithmus entwickelt, der auch die Auswirkungen seltener Erbgut-Varianten vorhersagen kann.

Interdisziplinäres SmartGAITLab eröffnet

In Koblenz wurde diese Woche das SmartGAITLab feierlich eröffnet. Ziel der neuen interdisziplinären Forschungseinrichtung: neue Anwendungsmöglichkeiten in den Bereichen Arbeitsschutz, Laufsport und Geriatrie.

Genschere-Vorläufer TnpB verbessert

An der Universität Zürich ist es Forschern gelungen, den Genschere-Vorläufer TnpB mittels Protein-Engineering und KI-Algorithmen so zu verbessern, dass er DNA effizienter editiert – ein Durchbruch in der künftigen Behandlung von Gendefekten.

Ethische Konflikte in Apotheken

Ein Team der Universität Leipzig und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat in einer wissenschaftlichen Studie mehr als 500 Apotheker bundesweit zur Häufigkeit und Belastung ethischer Konflikte bei ihrer Arbeit befragt.

Essstörungen auf der Spur

Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg haben einen Mechanismus im Gehirn entschlüsselt, dass dafür sorgt, dass wir weder zu viel noch zu wenig essen.

Hunde als Schmerztherapeuten?

Wissenschaftler des Instituts für Psychologie der Humboldt-Universität haben in einer Studie untersucht, wie sich das menschliche Schmerzempfinden in Anwesenheit von Personen oder Hunden verändert.

Bioprinting ohne teure Spezialgeräte

An der Hochschule München ist es Forschern im Rahmen einer Dissertation gelungen, einfache 3D-Drucker so zu modifizieren, dass auch sie biologische Strukturen drucken können – eine große Chance auch für kleine Labore im Bereich Bioprinting zu forschen.

Förderung für AMID-Forschungsprojekt

Der Bedarf für sogenannte Active Implantable Medical Devices, kurz AMID, wächst. Ein von der EU gefördertes Forschungsprojekt soll nun neue Konzepte der Informationsübertragung entwickelt.

Autoimmunerkrankungen: Zellen ruhen teils jahrelang

Ein Forscherteam mit zahlreichen Mitgliedern des Exzellenzcluster „Precision Medicine in Chronic Inflammation“ hat herausgefunden, warum bisherige Therapieansätze bei Autoimmunerkrankungen oft nicht greifen: Die betroffenen Immunzellen ruhen teilweise jahrelang.

Durchbruch für regenerative Medizin?

Forschern der Universität Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums ist es im Experiment gelungen, Astrozyten zu Hirnstammzellen umzuprogrammieren. Davon versprechen sie sich einen Durchbruch für die regenerative Medizin.

KI sagt Herzinfarkt voraus

Ein europäischer Forschungszusammenschluss hat eine Kombination aus Troponin-Schnelltest und Künstlicher Intelligenz entwickelt, um einen Herzinfarkt schneller ausschließen zu können.

Kochsalz gegen Krebs

Ein Team des Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut hat Hinweise gefunden, dass Natriumchlorid die Aktivität bestimmter Immunzellen gegen Krebs steigern kann.

OP auf Distanz

Ein Forscherteam aus der Schweiz und China hat eine magnetische Endoskopie am lebenden Schwein durchgeführt. Der Clou: Die Sonde wurde von Zürich aus gesteuert, während das Tier in Hongkong auf dem OP-Tisch lag.

Drum prüfe, wer die KI trainiert

Eine Studie der Universität Hohenheim zeigt: Wird Künstliche Intelligenz von sich umweltfreundlich verhaltenden Menschen trainiert, sind auch die Entscheidungen der KI eher Gemeinwohl-orientiert.

Neue Methode zur Erfassung von Schmerz

Für die Therapie macht es einen großen Unterschied, woher der Schmerz kommt. Mithilfe von Maschinellem Lernen sollen Mediziner körperlichen und psychosozialen Schmerz künftig besser unterscheiden können.

Neuer Covid-Vektorimpfstoff

Er verspricht eine bessere Immunreaktion und einen längeren Schutz: Am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung wurde nun ein neuer Covid-Vektorimpfstoff entwickelt.

Entstehung von Tight Junctions entschlüsselt

  Tight Junctions sorgen dafür, dass unsere Organe „dicht“ sind. Nun haben Dresdener Forscher auch entschlüsselt, wie genau diese „Dichtungen“ entstehen.   Wie schützt uns unsere Haut vor der Außenwelt und wie bleiben Organe wie die Lunge oder der Darm so...

Neue Biomaterialien für den 3D-Druck

Bioprinting ist auf dem Vormarsch und nun sorgen neu entdeckte Biomaterialien potenziell dafür, dass sich der 3D-Druck in der Medizin noch rasanter entwickelt. Auch Investoren setzen auf vielversprechende Kandidaten.

Intelligente virtuelle Welten

Am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz werden virtuelle Welten entwickelt, die beispielsweise auch Schlaganfallpatienten zurück ins Leben helfen könnten.

Unsterblich wie die Seeanemone

Wissenschaftler der Universität Wien forschen an den Stammzellen der Seeanemone, um aus deren potenzieller Unsterblichkeit Erkenntnisse für die biomedizinische Forschung abzuleiten.

Pharma Deutschland ruft zur Impfung gegen Mpox auf

Angesichts einer neuen Variante des Mpox-Virus in Afrika hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den globalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Pharma Deutschland appelliert an Risikogruppen, sich dringend impfen zu lassen, um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Neuer Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs

Ein neu entwickelter Impfstoff gegen krebserregende humane Papillomviren (HPV) könnte nicht nur präventiv wirken, sondern auch therapeutisch gegen bereits bestehende Infektionen eingesetzt werden. Diese vielversprechende Entwicklung kommt aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und soll vor allem in ressourcenarmen Ländern die Impfraten steigern.

Daten retten Leben: Fortschritte bei innerklinischen Reanimationen

Der aktuelle Jahresbericht des Deutschen Reanimationsregisters zeigt eine erfreuliche Entwicklung in der innerklinischen Reanimation: Immer häufiger werden Wiederbelebungsmaßnahmen bereits vor dem Eintreffen des Notfallteams eingeleitet. Doch es gibt weiterhin Potenzial für Verbesserungen.

Neuer Therapieansatz gegen Alzheimer

Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben einen vielversprechenden Ansatz zur Vorbeugung und möglichen Umkehrung von Alzheimer im Frühstadium entwickelt. Dieser Ansatz zielt auf das Amyloid-Beta-Biomolekül ab, das für die frühe Hyperaktivität von Nervenzellen bei der Krankheit verantwortlich ist.

Machine Learning erkennt frühzeitig Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Oft werden sie erst diagnostiziert, wenn die Symptome bereits schwerwiegend sind und eine Operation unausweichlich erscheint. Ein Forschungsteam der TU Graz hat nun eine Methode entwickelt, mit der solche Erkrankungen frühzeitig erkannt werden können, bevor sie klinisch offensichtlich werden. Dabei setzen die Forschenden auf Machine Learning und digitale Zwillinge, um das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen präziser und schneller zu bestimmen.

CAR-T-Zelltherapien einfacher herstellen. 

Wissenschaftler am Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA haben ein neues Verfahren entwickelt, das den Herstellungsprozess moderner Krebstherapeutika vereinfachen könnte.    Für die Herstellung personalisierter CAR-T-Zelltherapien ist...

Covid-19-Überwachung per Lichtmessung

Ein Forschungsteam unter Leitung der MedUni Wien hat im Rahmen einer Studie gezeigt, dass rein optische Messungen der Viskosität des Blutplasmas Aufschluss über den Schweregrad und Verlauf von Covid-19 geben können.

Durchbruch bei RNA-Chips

Einem Team der Universitäten Wien und Montpellier ist es gelungen, die Herstellungszeit von RNA-Chips, die in der biotechnologischen und medizinischen Forschung eingesetzt werden, deutlich zu verkürzen.

Zellatlas der Leber erstellt

Wie regeneriert sich die Leber und welchen Einfluss haben dabei die verschiedenen Zelltypen? Forschern ist es gelungen, diese Erkenntnisse in einem Zellatlas der Leber zusammenzufassen.

Neue Erkenntnisse zur Influenza-A-Replikation

Wissenschaftler ist es nun erstmals gelungen, in Experimenten und mit Hilfe der Hochgeschwindigkeits-Atomkraftmikroskopie die Konformationsdynamik rekombinanter viraler Genome während der RNA-Synthese zu untersuchen.

Synthetisches Peptid blockiert Apoptose

In Magdeburg ist es nun einem Forscherteam gelungen, den kontrollierten Tod von Krebszellen zu blockieren. Die Hoffnung ist, das so neue Therapien für neurodegenerative und Autoimmunerkrankungen entwickelt werden können.

Klimawandel verlängert „Pollensaison“

Der Pollenservice der MedUni Wien warnt: Allergiker müssen sich auch im Spätsommer und Herbst auf Pollenflug einstellen. Schuld an der verlängerten Pollensaison seien Klimawandel und neue eingewanderte Arten.

Wenig Vertrauen in Dr. ChatGPT

Eine Studie der Universität Würzburg zeigt: Patienten sind äußerst skeptisch, wenn medizinischer Rat von einer KI kommt – selbst dann, wenn sie nur unterstützend wirkt.

Durchbruch in der Rheumaforschung?

Welche Faktoren sorgen dafür, dass sich Zellen des angeborenen Immunsystems entzünden und rheumatische Erkrankungen auslösen? Forscher der Universitätsmedizin Leipzig haben nun einen wichtigen Mechanismus entdeckt, der Antworten liefern könnte.

KI in der Diagnostik: Setzen sechs

Sie treffen vorschnelle Diagnose und halten sich nicht an Richtlinien. Die TU München stellt Large Language Modellen aktuell noch kein gutes Zeugnis aus – sieht aber grundsätzlich Potenzial. 

Mit Hydrogel wider der Endometriose

An der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich kümmert man sich nun um Frauengesundheit, genauer gesagt um die weit verbreitete Endometriose sowie um Verhütung.

Covid-19 verändert Immunsystem

Ein Forschungsteam der MedUni Wien konnte in einer aktuellen Studie zeigen, dass Covid-19 selbst bei mildem Verlauf das Immunsystem langfristig verändert.

Gemüsekohl für die Gesundheit

Forscher des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau haben jene Kohlsorten identifiziert, die besonders wertvolle Pflanzenstoffe für den Menschen beinhalten. Wie die sich auf die Gesundheit auswirken, wird nun in einer Interventionsstudie untersucht.

Grün und vielfältig sollte sie sein, unsere Ernährung. Und einem Gemüse kommt dabei eine besondere Bedeutung zu: Gemüsekohl. Am Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) gibt es mit dem Projekt SharpGreens sogar ein eigenes Forschungsprojekt, das jetzt in die zweite Phase startet. Die wissenschaftliche Fragestellung: Wie beeinflusst eine vielfältige Ernährung reich an Gemüsekohl die Gesundheit? Die humane Interventionsstudie wird gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Freiburg umgesetzt. Erforscht werden sollen vor allem die Auswirkungen auf die Immunfunktionen und das Darmmikrobiom.
Der Interventionsstudie ist eine intensive erste Projektphase vorangegangen, für die am IGZ in den vergangenen 30 Jahre eine umfassende Analytikplattform für sekundäre Pflanzenstoffe und ihre Abbauprodukte entwickelt wurde. Im Fall des Gemüsekohls geht es um die sogenannten Glucosinolate, die beim Verzehr enzymatisch zu gesundheitsfördernden Abbauprodukten, den Isothiocyanaten, umgewandelt werden können. Diese Substanzen haben entzündungshemmende, antikanzerogene und antimikrobielle Eigenschaften. Bisher wurden mehr als 100 verschiedene Glucosinolate in Pflanzen identifiziert, wobei die Wirksamkeit ihrer Abbauprodukte stark variieren kann.
Über 300 Kohlsorten kultiviert
Im Rahmen des Projekts SharpGreens kultivierte das Team von Projektleiterin Dr. Katja Witzel im letzten Jahr 300 Genbank- und 17 kommerzielle Kohlsorten am IGZ und analysierte die Glucosinolat-Gehalte und Abbauprodukte. Dabei wurden 24 Kohlsorten mit verbesserten Glucosinolat-Gehalten und gewünschten -Abbauprofilen identifiziert. Diese stammen aus verschiedenen Regionen, darunter Kohlrabi aus der ehemaligen DDR, Blumenkohl-Sorten aus Italien, Weißkohl aus Japan und Spanien, Grünkohl aus Schweden und bulgarischer Rotkohl. Zur weiteren Aufklärung des enzymatischen Glucosinolat-Abbaus wurde das Proteom aller Kohlsorten am IGZ analysiert und ergänzend dazu eine genomweite Assoziationsstudie vom Projektpartner Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) durchgeführt.
In der nun gestarteten zweiten Projektphase werden die ausgewählten Kohlsorten in der Interventionsstudie am Universitätsklinikum Freiburg unter der Leitung von Prof. Dr. Evelyn Lamy eingesetzt. Es wird untersucht, ob der Verzehr einer vielfältigeren Gemüsekohl-Diät die Gesundheit beeinflusst und ob diese Effekte auf den hohen Gehalt an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen oder die Pflanzenvielfalt zurückzuführen sind. Die Probanden erhalten dafür in einem randomisierten Crossover-Versuch vier verschiedene Gemüsekohl-Diäten, die aus gefriergetrockneten Kohlpflanzen am IGZ hergestellt werden und definierte Mengen an bioaktiven Substanzen enthalten. Außerdem wird der Einfluss der Vielfalt an Gemüsekohl in der Ernährung auf die Zusammensetzung des Darmmikrobioms untersucht.
Bewusstsein für Vielfalt fördern
Die Forschungsergebnisse sollen anschließend über verschiedene Formate wie Kochevents, Feldführungen und Ausstellungen an die Öffentlichkeit kommuniziert werden. Ziel ist es, das Bewusstsein für den Erhalt der Artenvielfalt in der Landwirtschafft sowie eine vielfältige pflanzenbasierte Ernährung zu fördern. Unterstützt werden die Forscher dabei von proWissen Potsdam e.V. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert SharpGreens im Rahmen der Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt (FEdA) und der Richtlinie zur Erforschung der Zusammenhänge zwischen Biodiversität und menschlicher Gesundheit (BiodivGesundheit2) mit 1,1 Millionen Euro für einen Zeitraum von drei Jahren.

Mehr Gewicht = höhere Risikobereitschaft

Übergewicht geht oft mit einem veränderten Risikoverhalten einher. Eine Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung zeigt nun: Sinkt der BMI, normalisiert sich auch die Risikobereitschaft wieder.

Macht Digitalisierung krank?

Wissenschaftler vom ZEW Mannheim zeigen: Vor allem die Arbeitnehmer, die wenig Berührung mit neuen Technologien haben, erfahren durch Digitalisierung ein höheres Stresslevel, weshalb sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert.

Liquide Biopsie bei Krebs

Forscher der Universität Zürich und des Universitätsspitals Zürich haben eine neue Methode entwickelt, mit der Blutproben auf Krebserkrankungen untersucht werden können.

Ein (digitaler) Zwilling für Neugeborene

Mit Hilfe eines digitalen Zwillings haben Forscher erstmals die gesundheitliche Entwicklung von Säuglingen für deren gesamten Stoffwechsel simuliert. Ziel ist es, Stoffwechselerkrankungen bei Neugeborenen besser zu verstehen.

KI-basierte Magenspiegelung

  Ein Forschungszusammenschluss der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Karls-Universität Prag will eine KI entwickeln, die Ärzte während der Gastrokopie unterstützt.   Unregelmäßigkeit besser erkennen und zielsicherer beurteilen, ob die Entnahme...

Schlaflos in Deutschland

Immer mehr Menschen liegen in der Nacht wach, zeigt eine aktuelle Auswertung der AOK Rheinland/Hamburg. Fehltage im Job aufgrund körperlich oder psychisch bedingten Schlafstörungen nehmen rasant zu.

Abwassermonitoring für die Gesundheit

Eines neues Monitoring-Verbundprojekt der Universität Hamburg konzentriert sich auf das aquatische Mikrobiom und will daraus Rückschlüsse auf die Gesundheit der Bevölkerung ziehen.

KI-Unterstützung in der Langzeitpflege

Wider dem Fachkräftemangel in der Pflege mit KI? Das will das Fraunhofer-Insitut für Techno- und Wirtschaftsmathematik mit dem Projekt ViKI beweisen. Bereits im Sommer wird ein erster Prototyp in Einrichtungen der Caritas und der Johanniter erprobt.

Neue Erkenntnisse zu SARS-CoV-2

Ein internationales Forschungsteam rund um das Paul-Ehrlich-Institut hat neue Erkenntnisse darüber, wie SARS-CoV-2 in Zellen eindringt und welche Folgen das hat.

Bessere Krebsdiagnosen in der Kinderradiologie

Gemeinsam mit 38 anderen Universitätskliniken wollen Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover CT- und MRT-Bilddaten auswerten, um neue Merkmale zu identifizieren, anhand derer das Krankheitsstadium bei Kindern mit Non-Hodgkin-Lymphom verlässlicher beurteilen werden kann.

Väterliche Ernährung hat Einfluss auf Kinder

Je gesünder die Ernährung der werdenden Väter, desto geringer das Risiko der Kinder für Übergewicht oder Diabetes, zeigt eine aktuelle Studie von Helmholtz Munich und dem Deutschen Zentrum für Diabetes Forschung.

MFA brauchen Humor

Wer den Job mit Humor nimmt, ist zufriedener und bekommt auch häufiger positives Feedback, zeigt nun eine vom Bundesinstitut für Berufsbildung geförderte Studie der Martin-Luther-Universität Halle. 

Einsamkeitstrend setzt sich fort

Erhebungen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung zeigen: Jüngere Menschen unter 30 sind noch häufiger einsamkeitsgefährdet und scheinen sich zu einer neuen Risikogruppe zu entwickeln.

Studie zeigt Indikatoren für gesundes Altern auf

Das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie hat in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam Blut-Biomarker identifiziert, die Menschen tendenziell gesund altern lassen.

KI-Graduiertenkolleg in Ulm

Das neue Graduiertenkolleg „Knowledge Infusion and Extraction for Explainable Medical AI” soll sich ab 2025 den wichtigen Fragen widmen, die durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Medizin aufkommen.

Lungenbakterien vor Reserveantibiotika geschützt

  Eine Studie des Deutschen Zentrums für Lungenforschung zeigt: Klebsielle pnemoniae verfügen über einen angeborenen Mechanismus, der sie vor Polymyxin schützt.   Wenn herkömmliche Antibiotika versagen, wird das Reserveantibiotika Polymyxin als letzten Mittel bei...

Tumor auf dem Chip

Tumorreaktionen auf Therapieansätze in Echtzeit und am Gewebe der Patienten beobachten – das machen Forscher des NMI Reutlingen und der Unikliniken Tübingen und Würzburg mit Tumor-on-Chip Technologie nun möglich.

Gensequenzierung mit Quantencomputern

Ein Forschungszusammenschluss aus Großbritannien will Quantencomputing, Algorithmen und Genomik so verbinden, dass pangenomische Datensätze künftig analysiert werden können.

Durchbruch bei RNA-Medikamenten?

Die Hoffnungen, dank RNA-Therapien in vielen Bereichen der Medizin Fortschritte zu erzielen, sind groß. Nun könnte erstmal auch der Schlüssel für die orale Einnahme gefunden worden sein.

Bebaute Umwelt schlecht für das Mikrobiom?

Bestimmte Eigenschaften moderner Gebäude scheinen mehr oder weniger ausgeprägte Nachteile für die Gesundheit zu verursachen, zeigen internationale Forscher unter Beteiligung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Mit KI wider dem Heuschnupfen?

Es gibt kaum einen Bereich in der Medizin, wo der Einsatz von Künstlicher Intelligenz nicht erprobt wird. Nun soll sie auch Menschen mit Allergien helfen.

Nanoroboter im menschlichen Körper

Wissenschaftlern des Deutschen Krebsforschungszentrums ist es gelungen, die Position von Robotern im menschlichen Körper präzise und in Echtzeit zu kontrollieren. Potenzielle Einsatzbereiche für die Technologie gibt es viele. 

Mit KI wider dem Weichteilsarkoma

Forscher der Stanford Medicine haben mit neuartigen maschinellen Lernverfahren unterschiedliche Zellkonfigurationen kartiert, die Aufschluss über die Reaktion auf eine Immuntherapie geben könnten.

Uniklinik-Herzzentren kooperieren

Die vier Herz­zentren der Unikliniken Aachen, Bonn, Köln und Düsseldorf schließen sich zum „Center of Cardiovascular Medicine“ zusammen. Vor allem die Forschung soll davon profitieren. 

Bessere Darmkrebsfrüherkennung dank KI

Die Medizin setzt bei der Früherkennung von Darmkrebs vermehrt auf KI. Die Technologie erkennt Krebsvorstufen schneller und genauer als das menschliche Auge. Auch immer mehr Vorhersagen möglich. 

ADHS ein evolutionärer Vorteil?

Ein Experiment mit einem Onlinespiel bestätigt erste Vermutung, dass ADHS gerade für Jäger und Sammler, aber auch Nomaden evolutionäre Vorteile gehabt haben könnte.

Neues MRT-Verfahren bei MS

Schweizer Forschern ist es gelungen, mit einem neuen Verfahren die Myelinscheiden im Gehirn genauer als bisher möglich abzubilden.  

Fünf neue Antibiotika-produzierende Bakterien entdeckt

Forscher entdecken nach 40 Jahren in der Sammlung des Leibniz Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen neue Eigenschaften von Bakterien.   Es ist der technologische Fortschritt, der nun neuen Schwung in die Sammlung des Leibniz...

Chatbot übernimmt ambulante Nachsorge bei Depressionen

Universitäten Greifswald und Erlangen-Nürnberg erforschen in einer großangelegten klinischen Studie die Chatbot-assistierte ambulante Nachsorge bei jungen Menschen mit Depression.   Es ist ein neuralgischer Punkt in der Behandlung von Depressionen – die...

EU-Forschungsprojekt unter Charité-Leitung gestartet

Können telemedizinische Konsultationen die Palliativversorgung auf Intensivstationen verbessern? Dieser Frage geht ein internationales Forschungskonsortium unter Leitung der Charité – Universitätsmedizin Berlin ab sofort nach.   Die Abkürzung EPIC steht für...

Durchbruch für Diabetespatienten?

Laut Forschern der kanadischen Universität Alberta könnten Diabetes-Patienten bald ganz ohne Spritze auskommen.   Und noch eine gute Nachricht für Diabetes-Patienten: Einem Team der kanadischen University of Alberta ist es nun gelungen, ein Verfahren zur Erzeugung...

Deutschland schläft schlecht

In den letzten zehn Jahren hat die Zahl der Menschen mit Schlafstörungen deutlich zugenommen, wie eine Analyse der Barmer-Versichertenbasis zeigt.

KI hilft bei Diabetes-Früherkennung

Eine US-Studie zeigt, dass Künstliche Intelligenz anhand von Röntgenbildern des Brustkorbs Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes deutlich vor den gängigen Screening-Methoden erkennt.