„Wir brauchen ein digitales Leitkrankenhaus in Deutschland“

by | Jun 20, 2024

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In Cottbus entsteht derzeit eine neue Universitätsmedizin. Ein guter Anlass, um mit Prof. Eckhard Nagel über die Ziele, Perspektiven und Herausforderungen im Umfeld der Neugründung zu sprechen – und auch darüber, ob Deutschland wirklich noch eine weitere Universitätsklinik braucht. Seine Antwort ist eindeutig – und das nicht, weil er das Land Brandenburg bei der Gründung berät.

 

Herr Prof. Nagel, die Marschrichtung ist klar, in Cottbus wird eine weitere Universitätsklinik entstehen. Welche Bedeutung wird sie künftig für die Versorgung in Brandenburg einnehmen?

Der Stellenwert der Universitätsklinika hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr gewandelt. Neben der reinen Ausbildung rückt auch die exzellente Versorgung der Patienten als „letzte Anlaufstelle“ stärker in den Fokus. Und durch die Verantwortung der Länder für die Universitätskliniken ist eben auch die finanzielle Ausstattung eine andere. In der Lausitz kann man sich deshalb aus meiner Sicht freuen, eine solche Einrichtung zugesprochen bekommen zu haben, da sie von besonderer Bedeutung für die Versorgung, aber auch für die Region insgesamt sein wird.

Nun haben Sie das Glück, die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem quasi von Grund auf neu aufzubauen und das in einem transformativen Umfeld. Hat dieses „weiße Blatt Papier“ Vorteile?

Ganz sicher. Alleine die Krankenhausreform hebt die Universitätsklinika in ihrer Strukturverantwortung ja nun besonders hervor. Dadurch entsteht eine neue Situation, die Versorgungsmöglichkeiten garantiert, die an anderen Stellen nicht mehr garantiert werden. Durch den Status der Universitätsmedizin wird eine Versorgungssicherheit für die Region gewährleistet – auch mit Blick auf eine integrierte Versorgung, etwa durch die Hochschulambulanzen, die Krankenhäusern sonst nicht zu Verfügung stehen. Es ist also klar ein strategischer Vorteil, obgleich nicht alles auf einem weißen Papier ganz neu gezeichnet wird. Die klinische Versorgung, wie sie heute vor Ort besteht, wird weiterbetrieben. Das, was es an Exzellenzen und Angeboten gibt, wird es auch weiterhin geben. Und auch die Versorgungskette, in der man sich mit anderen Anbietern befindet, bricht nicht auf, sondern wird eher intensiviert. Ich glaube aber auch, dass man durch diese neue Attraktivität vielen Herausforderungen wie etwa dem Fachkräftemangel in Zukunft ganz anders begegnen kann.  

Das heißt, die bestehenden Strukturen vor Ort in der Region werden zu einem integralen Bestandteil der neuen Universitätsmedizin?

Im Klinikum Cottbus sowie in den kooperierenden Einrichtungen arbeiten exzellente Kolleginnen und Kollegen, die enge Patientenbeziehungen pflegen. Selbstverständlich halten wir daran fest. Die Strukturveränderung hin zu einem Universitätsklinikum bedeutet nicht, dass Menschen gehen müssen. Im Gegenteil: Diejenigen, die jetzt Verantwortung tragen, werden auch in Zukunft Verantwortung tragen. Diese Expertise wird lediglich um neue Kompetenzen und Menschen ergänzt, wovon die Region insgesamt profitieren wird.

Der Standort Cottbus soll zudem zu einem digitalen Leitkrankenhaus werden. Was dürfen wir uns darunter vorstellen?

Moderne Informationstechnologie ist in der Regel mit vielen Chancen verbunden und die auch für die medizinische Versorgung zu nutzen, liegt natürlich auf der Hand. Ich glaube, dass viele der fantastischen Entwicklungsmöglichkeiten, die die moderne Medizin mit sich bringt, sehr stark davon abhängen, wie viele Daten man nutzen und auswerten kann. Bisher war es in der Forschung eine große Sensation, wenn man eine dreistellige Anzahl an Patienten hatte, mit denen man eine neue Entwicklung begründen konnte. Heute stehen Daten von 10.000 oder 15.000 Patienten zur Verfügung, was ein anderes Sicherheitsniveau und größere Differenzierungsmöglichkeiten mit sich bringt. Allerdings muss man die Daten zunächst auch bekommen, dann auch gut nutzen und die Ergebnisse zurück an die Patienten spielen können. Das ist uns bisher in Deutschland noch nicht gut gelungen, was mittlerweile zu einer schlechteren Versorgungssituation und schlechteren wissenschaftlichen Erkenntnissen führt. Die Lausitz soll in Punkto Digitalisierung in der Medizin also für die Forschung in Deutschland eine Art Neustart werden.  

Aus dem digitalen Leitkrankenhaus sollen also vor allem neue Versorgungsformen erforscht und entwickelt werden?

Es geht in erster Linie darum, über Daten – und hier hoffen wir auf eine große Partizipation der Menschen vor Ort – ein gutes, idealerweise sogar komplettes Bild der medizinischen Versorgungssituation sowie der Gesundheitslandschaft zu erhalten und mit diesen Daten dann tatsächlich forschen zu können. Die Chancen und Möglichkeiten sind groß, sie müssen allerdings koordiniert werden und genau diese Rolle soll die Universitätsmedizin in Cottbus künftig übernehmen. Das ist nicht nur eine große Herausforderung, sondern vor allem auch eine besondere Chance für ein Krankenhaus.

Nun tun sich doch aber auch andere Universitätskliniken im Land mit digitalen Leuchtturmprojekten hervor…

Das ist richtig, allerdings ist es ein gravierender Unterschied, ob innerhalb eines Hauses digitale Anwendungen für die Versorgung der Patienten genutzt werden oder ob wir von einer Modellregion für die digital unterstützte Versorgung sprechen. In Cottbus soll ein komplettes Netzwerk ausgerollt werden, was aus verschiedensten Gründen, aber vor allem durch die neue Universitätsmedizin in der Lausitz als Teil dieser Modellregion möglich sein wird. Digitale Medizin soll lebensnäher in den Alltag der Menschen transferiert werden. Das setzt das Überschreiten von Versorgungsgrenzen voraus, was ebenfalls normalerweise an einem Klinikum nicht möglich ist. Aber nur dann wird Digitalisierung auch voll funktionsfähig.

So wie Sie es gerade beschreiben, klingt es so, als könnten in Cottbus auch neue Wege für die Versorgung in ländlichen und strukturschwachen Regionen entstehen…

Das ist ein wichtiger Aspekt, den Sie da ansprechen und einer der Gründe, der den Wissenschaftsrat auch überzeugt hat, dieses Projekt besonders zu fördern. Wir brauchen in Deutschland sicherlich nicht die 40. Universitätsklinik im klassischen Sinn, aber wir brauchen eine Modellregion, ein digitales Leitkrankenhaus, integrierte Versorgung und interprofessionelle Ausbildung. All das ist in den klassischen Strukturen derzeit nicht möglich.

Lassen Sie uns trotz dieser guten Argumente für die Gründung einer weiteren Universitätsmedizin auch über die Finanzierung sprechen. Mit 3,7 Milliarden Euro fließt sehr viel Geld in die Lausitz, während viele andere Kliniken mit dem Überleben kämpfen. Wie bewerten Sie die Situation?

Ich persönlich halte wenig von Wegschauen und den Dingen ihren Lauf zu lassen – gerade, wenn es um existenzielle Güter wie die medizinische Versorgung geht, die wie Frieden, Sicherheit oder Gerechtigkeit zu den Grundelementen des gesellschaftlichen Zusammenlebens gehören. Das Problem ist, dass wir keine Gesundheitssystemforschung im klassischen Sinne haben, die uns an Modellen ausprobieren lassen würde, was es bedeutet, weniger Krankenhausbetten in einer Region zu haben und dafür mehr ambulante Versorgung zu realisieren. Und auch die wird es in Zukunft in der Lausitz geben. Auch deshalb ist dieses Projekt aus meiner Sicht dringend notwendig – und damit auch die Investitionen. Zudem ist es wichtig zu betonen, dass die 3,7 Milliarden Euro, die nun vom Land Brandenburg und der Bundesregierung investiert werden, keine Mittel sind, die auch sonst dem Gesundheitswesen zur Verfügung gestanden hätten. Kein Krankenhaus, das insolvent ist, könnte mit diesen Geldern gerettet werden.

Sie sind aus beruflichen Gründen nun häufiger vor Ort: Wie attraktiv ist die Lausitz für Fachkräfte und Studenten?

Jedes neue Studienangebot will per se sehr gut überlegt und geplant sein. Kein junger Mensch, der an einen Ausbildungsort kommt, darf zu einem Experimentiermedium werden, sondern muss das, was er lernen möchte, auch lernen können. Entsprechend groß ist die Verantwortung. Wenn wir also ein hochqualitatives Angebot realisieren, bin ich davon überzeugt, dass auch das Interesse groß sein wird. Denn mit Blick auf die Region habe ich weniger Sorgen, weil Cottbus alleine vom kulturellen Angebot eine sehr breit aufgestellte Stadt ist und der Spreewald sowie die Lausitz einen hohen touristischen Stellenwert haben.

Wissen Sie schon, ob und wie Sie über die wissenschaftliche Beratung hinaus in Cottbus aktiv sein werden?

Jetzt geht es erst einmal darum, das Projekt an den Start zu bringen. Mein Fokus liegt daher klar auf der Beratung des Landes und der Verabschiedung eines Hochschulmedizingesetz in Brandenburg. Alles andere ist derzeit zweitrangig.

 

Kurz-CV

Spitzenforscher und Transplantationsmediziner Prof. Dr. Dr. med. habil. Dr. phil. Dr. theol. h.c. Eckhard Nagel ist Professor für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften an der Universität Bayreuth. Seit Dezember 2022 unterstützt er die brandenburgische Landesregierung als wissenschaftlicher Berater für den Aufbau der neuen Universitätsmedizin in Cottbus, insbesondere mit Blick auf den Studiengang Humanmedizin, der 2026 an den Start gehen soll.

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