Verdi bestreikt Charité und Vivantes

von | Feb. 6, 2025

Kommende Woche Donnerstag und Freitag werden Charité und Vivantes bestreikt. Quelle Charité | Wiebke Peitz

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Der Tarifstreit im öffentlichen Dienst hat das Gesundheitswesen erreicht. Verdi ruft zu Warnstreiks an den Berliner Kliniken von Charité und Vivantes auf.

 

Kommende Woche Donnerstag und Freitag ist das nicht-ärztliche Personal der Berliner Kliniken Charité und Vivantes zu Warnstreiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft Verdi ihren Forderungen im Tarifstreit mit Bund und Kommunen Nachdruck verleihen.

Die Charité und Vivantes seien zwei der größten Klinikkonzerne Deutschlands, argumentiert man bei Verdi, und damit auch Schwergewichte im Arbeitgeberverband. „Wir erwarten, dass sie sich im Sinne ihrer Beschäftigten für ein gutes Angebot stark machen”, lautet der Gewerkschaftsappell an beide Einrichtungen.

Zum Streik im öffentlichen Dienst aufgerufen sind vor allem Pflege- und therapeutische Kräfte. Auch Reinigungs- und Servicekräfte – vor allem in den Tochterunternehmen von Vivantes – sind aufgerufen, sich zu solidarisieren.

Verdi führt gerade bundesweit Verhandlungen im öffentlichen Dienst und fordert unter anderem acht Prozent mehr Geld, mindestens aber 350 Euro mehr pro Monat. Auch höhere Zuschläge für belastende Tätigkeiten stehen zur Diskussion. Am Donnerstag plant die Gewerkschaft eine Demonstration vom Bundesfinanzministerium bis zur Geschäftsstelle der Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) am Spittelmarkt. Die nächste Tarifverhandlungsrunde im öffentlichen Dienst ist für den 17. und 18. Februar angesetzt.

An den betroffenen Kliniken wird derzeit ein Notdienst-Konzept erstellt, teilte Verdi ebenfalls mit. Weniger dringenden Operationen werden idealerweise verschoben.

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