Verbundforschung in Großbritannien

by | Mar 21, 2024

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Knowledge Transfer Partnerships sind auf der Insel  ein Garant für Forschungserfolge. Das zeigt aktuell ein neues Verfahren zur Optimierung von Arzneimittelformeln.

 

Sie sind seit fast 50 Jahren ein bewährtes Mittel in Großbritannien, Innovationen und Wachstum voranzutreiben: Knowledge Transfer Partnerships (KTP). Und genau aus einem solchem KTP ist nun ein Verfahren entstanden, mit dem die besten Inhaltsstoffe für eine optimale Arzneimittelformel schneller ermittelt werden können. Den Durchbruch haben die Aston University in Birmingham und der Hersteller für Auftragsmedikamente Catalent gemeinsam geschafft. Die nationale Innovationsagentur Innovate UK hat die Ergebnisse als hervorragend bewertet.

Konkret ging es in dem Projekt um die orale Arzneimittelabsorption. Hier ist Catalent führend mit einer eigenen Technologie. Allerdings gab es Optimierungsbedarf bei der Absorption. An der Aston Universität wurde nun eine Auswahlmatrix entwickelt, mit deren Hilfe Catalent schneller die Hilfsstoffe identifizieren kann, die die orale Absorption verbessern, was insgesamt für einer schnelleren und effizienteren Arzneimittelentwicklung sorgt

Bei Catalent freut man sich über den Projekterfolg, der die ursprünglichen Erwartungen übertroffen habe, wie Desmond Wong aus der Produktentwicklung betont: „Die enge Zusammenarbeit mit dem Team der Aston University bei diesem KTP-Projekt unterstreicht das transformative Potenzial der Verbundforschung und ihre Auswirkungen auf pharmazeutische Innovationen.” Und Projektleiter Prof. Afzal Mohammed, stellvertretender Dekan der Aston University, ergänzt: „Dies war ein sehr erfolgreiches Projekt, das von Innovate UK als herausragend bewertet worden ist. Wir planen, es für eine KTP-Auszeichnung vorzuschlagen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Catalent bei einem nächsten Projekt.“

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