Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) will US-Medizinforschern eine langfristige Perspektive geben und legt Förderprogramm auf.
Mit vorerst zehn Millionen Euro will die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) herausragenden US-Medizinforschern in Deutschland eine langfristige Perspektive bieten – für unabhängige Forschung ohne Einschränkungen. Konkret unterstützt die Stiftung mit den Else Kröner Excellence Grants 2025 medizinische Fakultäten und Hochschulen in Deutschland dabei, international führende amerikanische Wissenschaftler ins Land zu holen. Das Programm soll in den Folgejahren fortgesetzt werden.
„Wir erleben derzeit, dass exzellente Forschung in den USA schwieriger wird“, sagt Dr. Dieter Schenk, Stiftungsratsvorsitzender der EKFS. „Dieses Programm ist unsere Antwort auf eine besorgniserregende Entwicklung. In Zeiten wachsender Einschränkungen der Wissenschaftsfreiheit wollen wir herausragenden Medizinforschenden Perspektiven in einem stabilen akademischen Umfeld eröffnen.“
Auch deshalb ist man bei der Förderung flexibel. Beispielsweise können für eine Professur drei Millionen beantragt und die Professur nach sechs Jahren verstetigt werden. Aber auch andere Modelle seien explizit möglich und erwünscht. „Wir sind sehr offen, was die Beantragung und den Verwendungszweck der Fördermittel angeht. Hauptkriterium wird sein, dass die Förderung einen entscheidenden Beitrag zur Gewinnung von Forschenden leistet“, erläutert Prof. Dr. Michael Madeja, Vorstandsvorsitzender der EKFS. „Mit diesem Programm wollen wir ein Zeichen setzen und den Forschungsstandort Deutschland fördern.“
Interessierte Medizinische Fakultäten und Hochschulen können bis zum 15. Juni 2025 eine formlose Antragsskizze entsprechend der Ausschreibungsbedingungen bei der Stiftung einreichen.



