Stifel Financial übernimmt die auf Technologie- und Gesundheitsunternehmen spezialisierte Investmentbank Bryan, Garnier & Co. um das eigene Europageschäft weiter auszubauen.
Investmentspezialist Stifel Financial kauft in Europa zu. Mit der Übernahme der Investmentbank Bryan, Garnier & Co. sichern sich die Amerikaner Zugang zu „zwei der größten Wachstumsbranchen im Investmentbanking”, wie Stifel-Chairman und CEO Ronald J. Kruszewski erklärt. Bryan Garnier konzentriert sich auf europäische Technologie- und Gesundheitsunternehmen und bietet unter anderem Mergers & Acquisitions-Beratung, private und öffentliche Wachstumsfinanzierungslösungen sowie institutionellen Vertrieb und Abwicklung mit Büros in Paris, London, Amsterdam, München, Oslo, Stockholm und New York an.
Bryan Garnier gehört zu den führenden unabhängigen Investmentbanken und hat 2024 mehr als 60 Transaktionen in den beiden Sektoren abgeschlossen. Das sei nach eigenen Angaben ein Anstieg des Transaktionsvolumens um 20 Prozent.
Gemeinsam will man nun den europäischen Markt in beiden Sektoren weiter durchdingen und Kunden ein breiteres Angebot machen. Die kombinierten Möglichkeiten hält Oliver Garnier, Mitgründer und geschäftsführender Gesellschafter von Bryan Garnier für bsiher „beispiellos“. Und für Kruszewski ist der Zusammenschluss „ein logischer nächster Schritt in der Entwicklung des globalen Beratungsgeschäfts von Stifel.“
Stifel will vor allem seine eigene Wachstumsgeschichte weiterschreiben. Mit fast 10.000 Mitarbeitern in rund 400 Niederlassungen in den USA, Europa, dem Nahen Osten und Asien ist Stifel sowohl organisch als auch durch Akquisitionen gewachsen und wird im Jahr 2024 einen Nettoumsatz von mehr als 4,8 Milliarden US-Dollar erzielen.



