Nach erfolgreichem Abschluss der Entwicklungspartnerschaft ist die Softwarelösung TipluDB am UKSH nun im produktiven Einsatz. Ziel ist der Ausbau zu einer „Datendrehscheibe“.
Das Potenzial medizinischer Daten will man am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) künftig besser nutzen. Dafür war man zunächst eine Entwicklungspartnerschaft mit der Hamburger Tiplu GmbH eingegegangen, deren Datenbank-Lösung TiplusDB ab sofort am UKSH im „produktivem Einsatz“ ist. Dabei spiele der Einsatz der Software auch strategisch eine große Rolle, wie UKSH-CIO, Rudolf Dück, unterstreicht: „TipluDB soll als „Datendrehscheibe“ breitgefächert eingesetzt werden. In der Versorgung ermöglicht TipluDB uns unter anderem die Anbindung von Expertensystemen, in der Forschung die sofortige Bereitstellung von pseudonymisierten, strukturierten Daten.“
Das Potenzial, dass die Lösung schon heute für die Forschung bietet, unterstreicht Tiplu-Projektmanager Philipp Thöni: „Schon jetzt können mit TipluDB retrospektive Daten ambulanter und stationärer Behandlungen für Forschungszwecke zugänglich gemacht werden.“ Und auch eine starke Pseudonymisierung der Daten sei bereits möglich. Zudem bilde TipluDB die Grundlage für Tiplus Kodiersoftware Momo sowie das klinische Entscheidugsunterstützungssystem (CDSS) Maia. Dieses befinde sich derzeit im Zertifizierungsverfahren zum Medizinprodukt und soll anschließend ebenfalls im UKSH eingesetzt werden.


