TI-Connect: Telematik-Zugang ohne Konnektor

von | März 5, 2026

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Mit TI-Connect ermöglicht die Telekom Gesundheitseinrichtungen und Praxen den Telematik-Zugang über einen VPN-Zugang statte dem Konnektor.

 

Teuer, wartungsintensiv, fehleranfällig – der Konnektor erfreut sich in Arztpraxen und Gesundheitseinrichtungen nicht gerade großer Beliebtheit. Und genau deswegen wird er jetzt auch überflüssig. Die Telekom bietet mit TI-Connect nun erstmals über einen VPN-Zugang eine Verbindung zur Telematikinfrastruktur. Das erleichtere den Arbeitsalltag für Praxen, Pflegeeinrichtungen und Kliniken spürbar, heißt es von der Telekom. Was die Hardware in den Praxen überflüssig macht: Der VPN-Zugang führt direkt ins Rechenzentrum, wo Hochgeschwindigkeitskonnektoren stehen – „zentral, redundant und dauerhaft aktuell“, wie die Telekom betont.

Damit wird nicht nur der Zugang deutlich schneller, auch Updates, Upgrades oder neue Konfigurationen finden direkt im Rechenzentrum statt – und stehen den Nutzer anschließend ohne eigenen Aufwand zur Verfügung. „TI Connect ermöglicht es Gesundheitsakteuren, sich auf ihre Patientinnen und Patienten zu konzentrieren, statt auf Updates und Gerätewartung“, erklärt Gottfried Ludewig, Leiter Public Sector und Health Deutsche Telekom. „Unsere Kundinnen und Kunden aus den Praxen, Klinken und der Pflege sagen uns: Bitte macht es einfach. Und genau das tun wir. TI-Connect funktioniert zuverlässig und ohne großen Aufwand.“

Dass TI-Connect nun präsentiert wird, ist kein Zufall. Auf der DMEA im April soll die neue Lösung auch in der Praxis überzeugen. Außerdem hatte die Gematik erst im Sommer letzten Jahres angekündigt, dass die bisherigen Einbox-Konnektoren maximal bis Ende 2030 betrieben werden dürfen. Auch deshalb betont man bei der Telekom, dass TI-Connect den Grundstein für den Übergang zur TI 2.0 lege, deren Einführung in diesem Jahr begonnen hat.

Perspektivisch soll TI-Connect auch für Heil- und Hilfsmittelerbringer, Hebammen, Sanitätshäuser, Labore oder öffentliche Gesundheitseinrichtungen zur Verfügung stehen. Gerade kleinere Institutionen würden von der unkomplizierten Anbindung profitieren, glaubt man bei der Telekom. Und über die Mobile Office Option kann auch von zuhause oder unterwegs sicher auf die TI zugreifen – besonders hilfreich für Bereitschaften oder administrative Tätigkeiten.

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