Solide Ergebnisse von Gerresheimer

von | Feb. 26, 2025

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Der Pharma- und Biotech-Zulieferer Gerresheimer kann sich 2024 über ein profitables Wachstum freuen.

 

Es ist kein überwältigendes Plus, aber ein solides, was Pharma- und Biotech-Zulieferer Gerresheimer heute verkünden kann. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 2,04 Milliarden Euro, was einem Plus von 2,9 Prozent entspricht. Das adjusted EBITDA lag bei 419,4 Millionen Euro, auch hier ein Plus von 4,1 Prozent. Die adjusted EBITDA-Marge verbesserte sich dadurch ebenfalls leicht auf 20,6 Prozent (20,3 Prozent in 2023).

Ein Blick auf die einzelnen Geschäftsbereiche zeigt allerdings auch, dass es nicht überall „rund“ lief. Stark zum insgesamt soliden Ergebnis beigetragen hat der Geschäftsbereich Plastics % Devices – getrieben vom Wachstum bei Medical Devices. Das wiederum konnte die Lagerbestandseffekte im Handel mit Injektionsfläschchen im Geschäftsbereich Primary Packaging Glass zum Teil kompensieren, heißt es aus Düsseldorf.

„2024 war geprägt von temporären Markteffekten in einem unserer Teilmärkte”, erklärt CEO Dietmar Siemssen. „Unsere langfristigen Wachstumsperspektiven bleiben positiv. Mit der Akquisition von Bormioli Pharma haben wir unser Produktportfolio erweitert und die Basis für neue, integrierte High Value Solutions aus Kunststoff geschaffen. All dies wird dazu beitragen, unser profitables Wachstum in den nächsten Jahren fortzusetzen.” Bormioli Pharma soll ab 2025 einen wesentlichen Beitrag zu Umsatz du EBITDA beitragen.

Trotzdem bleibt man bei Gerresheimer vorsichtig beim Ausblick 2025. Organisch will man zwischen drei und fünf Prozent wachsen, die adjusted EBITDA-Marge soll sich auf 22 Prozent verbessern.

Hohe Dividendenkontinuität

Anleger dürften sich dennoch freuen, bestätigt der Konzern einmal mehr seine Dividendenkontinuität. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2024 erneut eine Dividende von 1,25 Euro je Aktie vor. Das entspricht einer Ausschüttungsquote von 26 Prozent. Der Dividendenvorschlag liegt damit im Rahmen der Ausschüttungsspanne von 20 bis 30 Prozent.

Außerdem befindet sich der Konzern weiter in Übernahmegesprächen mit einem Private Equity Investor, was den Kurs vor rund drei Wochen auf 80 Euro pro Aktie katapultierte und seitdem stabil dort hält.

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