Social Schuldschein: Asklepios verdoppelt Emissionsvolumen

von | Nov. 11, 2024

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500 Millionen Euro sammelt Asklepios mit einem Social-Schuldschein ein. Es ist die erste Transaktion unter dem neuen Social Finance Framework des Unternehmens.

Nachhaltigkeit kommt bei Investoren gut an: Klinikbetreiber Asklepios konnte nun einen „Social-Schuldschein“ in Höhe von 500 Millionen Euro erfolgreich am Markt platzieren. Erfolgreich deshalb, weil ursprünglich nur ein Volumen von 250 Millionen angedacht war, dass dann aufgrund der großen Nachfrage aber verdoppelt werden konnte. Das Papier ist mit Laufzeiten von drei, fünf, sieben und zehn Jahren ausgestattet und konnte sowohl bestehende als auch neue Investoren überzeugen, heißt es von Asklepios.

„Social“ steht deshalb vor dem Schuldschein, weil mit den nun am Kapitalmarkt erzielten Erlösen explizit soziale Gesundheitsinfrastruktur finanziert werden soll. Entsprechend attraktiv ist ein solcher Bond für Investoren, da dieser wiederum potenziell auf deren eigene Nachhaltigkeitskriterien einzahlt.

Asklepios hatte in diesem Jahr sein Social Finance Framework veröffentlicht, dass einen weiteren Teil der Nachhaltigkeitsambitionen des Klinikbetreiber darstelle. Das Rahmenwerk orientiert sich an den 2023 Social Bond Principles („SBP“)1 der International Capital Market Association („ICMA“) und den 2023 Social Loan Principles („SLP“)2 der Loan Market Association („LMA“), einer Reihe freiwilliger Richtlinien, die Transparenz und Offenlegung empfehlen und die Integrität bei der Entwicklung von sozialen Finanzierungsinstrumenten fördern.

Gemäß dem Rahmenwerk kann Asklepios oder eine seiner Tochtergesellschaften soziale Finanzinstrumente ausgeben, zu denen Anleihen, Privatplatzierungen, Commercial Paper, Schuldscheindarlehen und Darlehen zur Finanzierung und/oder Refinanzierung förderungswürdiger sozialer Projekte mit positivem sozialem Nutzen gehören können.

Zum ersten Social-Schuldschein des Hauses sagt Asklepios-CEO Hafid Rifi: „Das neue Social-Schuldscheindarlehen ermöglicht uns die Finanzierung von Investitionen in unsere Gesundheitsinfrastruktur und schafft eine klare Zuordnung von Finanzierungsmitteln zum sozialen Nutzen unseres täglichen Handelns als Gesundheitskonzern.“

Asklepios ist damit in guter Gesellschaft: In diesem Jahr haben bereits die beiden Wohnungsbaugesellschaft Venovia und Howoge einen Social Bond in Höhe von 800, respektive 300 Millionen Euro sowie die Deutsche Bank  in Höhe von 500 Millionen Euro erfolgreich platzieren können.

Die Helaba, ING, die LBBW und Unicredit begleiteten die Asklepios-Platzierung als Arrangeure. Linklaters fungierte als Rechtsberater bei der Transaktion.

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