Sieben Millionen für Biopsie-Startup

von | Jan. 8, 2025

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Das israelische Biopsie-Startup Senseera hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von sieben Millionen US-Dollar erfolgreich abgeschlossen.

 

Sieben Millionen US-Dollar ist Lightspeed Venture Partners, I-Next Capital und dem Lowy Medical Research Institute die Pionierarbeit wert, die das israelische Startup Senseera im Bereich der Chromatin-Epigenetik leistet. Mit dem frischen Kapital will der Spezialist für Flüssigbiopsien vor allem seine GEM Biomarkers Plattform weiterentwickeln.

Die Plattform entschlüsselt zellspezifische Genexpressionen und Zellzustände aus einer einfachen Blutentnahme und liefert detaillierte molekulare Erkenntnisse für die Diagnose und Überwachung von Krankheiten.

Die Technologie von Senseera basiert auf jahrzehntelanger Forschung unter Leitung von Nir Friedman, Professor für Informatik und Biologie an der Hebräischen Universität Jerusalem sowie Co-Founder von Senseera, und wurde in hochrangigen Fachzeitschriften wie Nature Biotechnology validiert.

Solide Datenbasis

Die von Senseera entwickelte Plattform basiert auf über 20.000 menschliche Proben und bietet damit eine solide Grundlage für eine beschleunigte Arzneimittelentwicklung – insbesondere für Präzisionsmedizin in der Onkologie, Immunologie sowie bei Stoffwechsel- und Lebererkrankungen. Gerade letztere entwickeln sich zu einem echten Problem. Mittlerweile sind 25 Prozent der Bevölkerung weltweit von Leberproblemen betroffen. Diagnosen beruhen dabei bisher in der Regel auf invasiven und damit risikobehafteten Biopsien.

Genau deshalb ist die Plattform von Senseera auch so wertvoll, da sich über die Flüssigbiopsien Erkrankungen nicht nur frühzeitig erkennen, sondern auch behandeln lassen.

Klinische Studie vorantreiben

Senseera wird dank der aktuellen Finanzierungsrunde beispielsweise auch die Entwicklung seines Lebertransplantationsabstoßungstest der nächsten Generation beschleunigen, klinische Studien vorantreiben und Partnerschaften mit globalen Biopharmaunternehmen ausbauen können. Denn gerade für die Arzneimittelentwicklung sieht man in Israel noch großes Potenzial. Durch die gleichzeitige Überwachung des Zustands von festem Gewebe und Immunzellen bietet die Senseera-Plattform Einblicke in den immunologischen Cross-Talk zwischen Gewebe und Tumor und ermöglicht es Forschern und Klinikern, die zugrunde liegenden Mechanismen besser zu verstehen und personalisierte Behandlungen zu unterstützen.

„Diese Finanzierung ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg von Senseera, die Diagnostik für Lebererkrankungen und darüber hinaus zu verändern und die Entwicklung von Medikamenten zu beschleunigen“, sagte Dr. Ronen Sadeh, CEO von Senseera. „Mit der Unterstützung von Lightspeed und unseren Investoren werden wir klinische Studien vorantreiben, die Zusammenarbeit mit weltweit führenden Pharmaunternehmen stärken und unsere Pipeline erweitern, um die Ergebnisse für die Patienten zu verbessern.“

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