Sachsen-Anhalt investiert am meisten in Gesundheitsversorgung

von | März 16, 2025

Wie hoch sind die Gesundheitsinvestitionen in den einzelnen Bundesländern? Eine Auswertung der Online-Arztpraxis zeigt: Sachsen-Anhalt ist Spitzenreiter.

Anhoren

Teilen

 

Die Online-Arztpraxis Zava hat die Gesundheitsausgaben der Bundesländer verglichen. In Sachsen-Anhalt sind sie Pro-Kopf besonders hoch.

Wie viel Geld geben die einzelnen Bundesländer für die Gesundheitsversorgung aus? Dieser Frage ist die Online-Arztpraxis Zava auf den Grund gegangen und hat dafür die Regionaldatenbank des Statistischen Bundesamtes ausgewertet. Demnach liegt Sachsen-Anhalt auf Platz 1, gefolgt von Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Besonders niedrig seien zudem die Gesundheitsinvestitionen in Hamburg, Baden-Württemberg und beim letztplatzierten Bayern.

Für das Ranking hat sich Zava die gesamte Gesundheitsausgaben, die Gesundheitsausgaben pro Kopf, die Anteile der Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung, der Privaten Krankenversicherung und Sozialen Pflegeversicherung an den gesamten Gesundheitsausgaben im Land, sowie die Ausgaben privater Haushalte für Gesundheitsversorgung angeschaut. Diese flossen anschließend in einen Investitionswert zwischen 1 und -1 ein, um die Länder in ein Ranking zu bringen.

Pro-Kopf-Ausgaben in Berlin am höchsten

Schaut man sich die Gesundheitsausgaben Pro-Kopf in den einzelnen Bundesländern an, ergibt sich ein anderes Ranking. Dann nämlich führt Berlin mit 6.879,03 Euro, gefolgt von Brandenburg mit 6.873,13 Euro und dem Saarland mit 6.789,71 Euro. Schlusslicht auch hier: 5.858,44 Euro.

Bei den Gesamtgesundheitsausgaben kommt kein anderes Bundesland an Nordrhein-Westfalen heran. Sie liegen bei über 63 Millionen Euro. Auf Platz 2 folgt Bayern mit rund 43 Millionen Euro. Baden-Württemberg gibt in absoluten Zahlen etwa 35 Millionen Euro aus.

Den höchsten GKV-Anteil an den gesamten Gesundheitsausgaben hat Sachsen mit 58,06 Prozent. Am niedrigsten ist der Anteil in Hamburg mit 48,57 Prozent. Den höchsten PKV-Anteil har Rheinland-Pfalz mit 8,69 Prozent, gefolgt von Schleswig-Holstein mit 8,64 Prozent und Baden-Württemberg mit 8,59 Prozent. Besonders niedrig ist der PKV-Anteil in Sachsen mit lediglich 3,99 Prozent.

Das könnte Sie auch interessieren