Roche eröffnet neues Innovationszentrum in Bayern

von | Feb. 16, 2026

Roche eröffnet neues Hightech-Innovationszentrum für 300 Millionen Euro in Bayern

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300 Millionen Euro hat Phamakonzern Roche in sein neues Innovationszentrum in Bayern investiert, das nach vier Jahren Bauzeit nun eröffnet wurde.

 

Es sei eines der mondernsten Entwicklungszentren für Diagnostika weltweit, betont Pharmakonzern Roche zur Eröffnung des neuen Hightech-Baus im bayrischen Penzberg. 300 Millionen Euro hat der Konzern in den vier Jahren Bauzeit nach eigenen Angaben investiert. Dafür könne in dem 23.000 Quadratmeter großen Neubau ab sofort auch komplett datengesteuert, automatisiert und nachhaltig produziert werden. 1.000 Mitarbeitende sollen am neuen Standort südlich von München die Diagnostikforschung und -entwicklung der Zukunft vorantreiben. Denn während 70 Prozent aller medizinischen Entscheidungen auf diagnostischen Ergebnissen basieren, fließen nur drei Prozent der Gesundheitsausgaben in diesen Bereich. Gerade angesichts des steigenden Drucks auf die Krankenkassen ist eine frühe Diagnose ein entscheidender Hebel, um Heilungschancen zu verbessern und die Kosten für weitere medizinische Versorgung zu senken. Auch deshalb sieht Roche in der Diagnostik großes Potenzial.

„Unsere Investition in Penzberg ist ein klares Bekenntnis zum Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland”, sagt Thomas Schinecker, CEO der Roche-Gruppe, der im gleichen Atemzug betont, dass man damit in Vorleistung gehe und erwarte, „dass die Bundesregierung die richtigen Maßnahmen trifft, um das Ziel ihres Koalitionsvertrags zu erreichen, Deutschland zu einem führenden Pharma- und Biotechstandort zu machen.“

Konkret sollen in Penzberg hochinnovative In-vitro-Diagnostika für die Bereiche Neurologie, etwa für Alzheimer und Multiple Sklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Infektionskrankheiten sowie an spezifischen Testverfahren für die personalisierte Medizin gearbeitet werden. Zur Eröffnung waren der bayrische Ministerpräsident Markus Söder, Bundesminister des Innern Alexander Dobrindt sowie Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär anwesend.

Vollständig in Betreib genommen werden soll der Neubau dann im Juni dieses Jahres. Von Superlativen geprägt sind zudem einige Parameter rund um den Bau. So wurden insgesamt 630 Kilometer Datenkabel verlegt und über 4.400 intelligente Sensoren verbaut. Und der Energieverbrauch soll dank C02-freiem Forschungsbetrieb und nachhaltigen Baustoffen gegenüber vergleichbaren Laborgebäuden um 70 Prozent gesenkt werden können.

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