Roche-CEO: „Guter Start ins Jahr“

von | Apr. 24, 2025

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Plus sechs Prozent für die Gruppe, plus acht Prozent für die Pharmasparte. Roche-CEO Thomas Schinecker ist zufrieden mit dem Umsatz in den ersten Monaten des Jahres.

 

CEO Thomas Schinecker ist zufrieden, wie die ersten drei Monate des Jahres für seinen Pharmakonzern Roche gelaufen sind. Neben dem Umsatzplus von sechs Prozent für die gesamte Gruppe (sieben Prozent zu konstanten Wechselkursen) habe man außerdem wichtige Meilensteine erreicht. Vor allem die Pharmasparte habe sich mit einem Umsatzplus von acht Prozent auf 11,9 Milliarden Schweizer Franken (umgerechnet rund 12,7 Milliarden Euro) gut entwickelt. Als Hauptwachstumsträger nennen die Schweizer ihr Brustkrebsmedikament Phesgo, die Therapie mit Vabysmo bei schweren Augenerkrankungen, Xolair (Allergien), Hemlibra (Hämophilie A) sowie das Grippemedikament Xofluza. Zusammen lag der Umsatz dieser fünf Therapie bei 3,6 Milliarden Franken (3,8 Milliarden Euro).

In den USA legte Roche bei den Verkäufen noch einmal um sechs Prozent auf 6,2 Milliarden Franken (6,6 Milliarden Euro) zu. Der Umsatzanteil in den USA stieg damit auf 40,3 Prozent (39,5 in 2024), was das große und strategische Investment in dortige Produktionsstandorte noch einmal in einen Kontext bringt.

Auch in Europa legte Roche bei den Verkäufen noch einmal um fünf Prozent auf 2,3 Milliarden Franken (2,45 Milliarden Euro) zu. Besonders groß war der Umsatzanstieg in der Region International (plus 18 Prozent) – angeführt von China mit einem plus von 14 Prozent. Hier sei die Nachfrage nach Xofluza und Phesgo besonders groß.

Diagnostikumsatz bleibt stabil

Die Verkäufe der Division Diagnostics mit 3,5 Milliarden Franken (3,72 Milliarden Euro) blieben stabil, da die wachsende Nachfrage, insbesondere nach immundiagnostischen Produkten und Pathologielösungen, die Auswirkungen der jüngsten Preisreformen im Gesundheitswesen in China ausglich. In der Region Asien-Pazifik musste man daher insgesamt einen Rückgang bei den Verkäufen von 15 Prozent verbuchen.

In der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) stiegen die Verkäufe um vier Prozent, was auf höhere Umsätze bei immundiagnostischen Produkten, klinisch-chemischen Tests und Advanced Staining Solutions zurückzuführen ist. In Nordamerika stiegen die Verkäufe um sieben Prozent, was auf das Wachstum in allen Kundenbereichen zurückzuführen ist.

Angesicht dieser Zahlen bestätigte der Konzern seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2025. „Wir sind zuversichtlich, dass wir unsere positive Dynamik fortsetzen werden und bestätigen unseren Ausblick für das Gesamtjahr”, sagt Schinecker. Roche erwartet eine Zunahme der Konzernverkäufe im mittleren einstelligen Bereich. Der Kerngewinn pro Aktie soll sich im hohen einstelligen Bereich entwickeln. Auch Anleger dürfen sich vermutlich über eine weitere Erhöhung der Dividende in Schweizer Franken freuen.

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