2024 ist bisher ein insgesamt gutes Jahr für den Schweizer Pharmakonzern Roche. In den ersten neun Monaten des Jahres sind die Umsätze um sechs Prozent gestiegen.
Es läuft mittlerweile wieder besser beim Schweizer Pharmakonzern Roche – konstante Wechselkurse sei Dank. Denn während im ersten Quartal der starke Franken die Bilanz noch leicht getrübt hatte, ging es bei den Verkäufen in den ersten neun Monaten des Jahres nun um sechs Prozent nach oben. Der Umsatz lag damit bei 45 Milliarden Franken (umgerechnet rund 48 Milliarden Euro).
Die Pharmasparte steuerte hierzu Umsätze von 34,3 Milliarden Franken (rund 37 Milliarden Euro) bei, ein Plus von drei Prozent. Mit seinen Diagnostika setzte Roche 10,7 Milliarden (rund elf Milliarden Euro) um und damit so viel wie im Vorjahreszeitraum. Gewinnzahlen legt Roche nach neun Monaten traditionell nicht vor. Allerdings haben die Umsätze die Schätzungen der Analysten leicht übertroffen.
„Unsere starke Wachstumsdynamik hat sich auch im dritten Quartal fortgesetzt. Sie spiegelt die hohe Nachfrage nach unseren innovativen Medikamenten und diagnostischen Lösungen wider“, sagt CEO Thomas Schinecker und hebt ferner fünf wichtige Zulassungen, drei positive Phase-III-Studienergebnisse und zwei Akquisitionen zur Stärkung der Onkologie- und Ophthalmologie-Pipelines hervor.
Itovebi (Inavolisib) wurde vor kurzem in den USA zugelassen, nachdem klinische Daten gezeigt hatten, dass das Risiko des Todes oder einer Verschlechterung der Erkrankung bei Patienten mit einer Form von fortgeschrittenem, schwer behandelbarem Brustkrebs um mehr als 50 Prozent gesenkt werden konnte. Darüber hinaus habe man positive Phase-III-Ergebnisse für Gazyva/Gazyvaro bei Lupusnephritis erzielt, einer potenziell lebensbedrohlichen Nierenerkrankung, für die es heute nur begrenzte Behandlungsmöglichkeiten gibt.
Damit bestätigt Roche auch den Ausblick für 2024. So erwartet der Pharmakonzern zu konstanten Wechselkursen weiter einen Anstieg der Umsätze im mittleren einstelligen Prozentbereich. Der Kerngewinn je Titel soll derweil im hohen einstelligen Prozentbereich steigen. Wie immer ist die Gruppe zudem bestrebt, die Dividende in Schweizer Franken zu erhöhen.


