Erfahrungen von Krankenhäusern, Ärzten und Zahnärzten in realer Umgebung sollen breiten Rollout der Anwendung via TI-Gateway beschleunigen.
Ein von der gematik zugelassener Friendly-User-Test soll erste Erkenntnisse in realer Umgebung liefern und den breiten Rollout des TI-Gateways von RISE, Research Industrial Systems Engineering, vorbereiten, gibt das Unternehmen heute bekannt. Die TI-Anbindung, die sowohl mit als auch ohne Hardware, den sogenannten Konnektoren, funktioniert, kann demnach ab sofort nun von freundlichen Nutzern in Krankenhäusern, Arzt- und Zahnarztpraxen getestet werden. Mit der vollständigen Zulassung für den Rollout des eigenen TI-Gateways rechnet man bei RISE bereits in den kommenden Wochen.
Integriert wird das TI-Gateway über eine von der gematik zugelassene Verbindung – und zwar direkt in die IT-Umgebung des Kunden. Zudem sei der Betrieb aus dem Rechenzentrum heraus auf Geo-Redundanz ausgelegt. Das heißt, im Einsatz sind zwei Rechenzentren an voneinander entfernten Standorten in Deutschland, die denselben Datenstand besitzen und jederzeit die Funktion des jeweils anderen übernehmen können. Dies mache Ausfälle unwahrscheinlicher und die Wiederherstellung des Betriebs einfacher und schneller, betont man bei RISE. Ohne den zusätzlichen Einsatz von Hardware würden sich zudem auch Wartung und Betrieb ins Rechenzentrum und damit in die Verantwortung des Anbieters verschieben. Das reduziere den Kosten- und Installationsaufwand.
Christian Schanes, Mitglied der Geschäftsführung von RISE glaubt, dass die Zuverlässigkeit und Ausfallsicherheit der eigenen TI-Anbindung insbesondere Krankenhäusern, aber auch neuen Nutzergruppen wie Hebammen und der Pflege Vorteile bietet: „Durch unsere Erfahrungen, die wir bereits mit TI as a Service sammeln konnten, können wir unseren Kunden nun eine nutzererprobte Lösung bieten.“
Die über die Friendly-User-Tests gesammelten Rückmeldungen und Beobachtungen werden zeitnah analysiert. Ziel ist es, Benutzererfahrungen zu verbessern und Fehler zu minimieren. Dazu würden Test-Kunden, Hersteller und bei notwendigen Änderungen in der Spezifikation auch die gematik im Hintergrund Hand in Hand arbeiten.


