Rekordumsatz für Dräger

von | März 24, 2026

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Der Lübecker Medizintechniker Dräger kann heute trotz eines wirtschaftlich herausfordernden Umfelds einen Rekordumsatz für das abgelaufene Geschäftsjahr verkünden.

 

 

Es sind diese Art von positiven Nachrichten, die die deutsche Wirtschaft aktuell gut vertragen kann. Medizintechniker Dräger stellt heute seine Geschäftszahlen 2025 vor und kann auf ganzer Linie überzeugen: Ein Plus bei der Auftragsentwicklung, Rekordumsatz sowie eine deutliche Gewinnsteigerung – und für Investoren gibt es die dritte Dividendenerhöhung in Folge.

Mit 3,5 Milliarden Euro übertraf vor allem der Auftragseingang den hohen Vorjahreswert um rund 189 Millionen Euro. Der Umsatz steig 2025 um 111 Millionen Euro auf die Rekordsumme von 3,5 Milliarden Euro (2024: 3,4 Milliarden Euro). Damit erhöhte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um rund 39 Millionen auf über 233 Millionen Euro – obwohl die positiven Einmaleffekte aus dem Vorjahr fehlten und das EBIT im Jahr 2025 durch Zoll- und Währungseffekte belastet wurde. Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 6,7 Prozent (2024: 5,8 Prozent).

„Im Jahr 2025 haben wir unseren Erfolgskurs fortgesetzt und den höchsten Umsatz unserer Unternehmensgeschichte erwirtschaftet. Trotz widrigem Umfeld haben wir dabei auch unser Ergebnis verbessert. Unser Ziel bleibt es, die Profitabilität weiter zu steigern“, sagt Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk Verwaltungs AG.

Hohe Dividende geplant

Entsprechend wollen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung für 2025 eine Dividende von 2,21 EUR je Stammaktie und 2,27 EUR je Vorzugsaktie vorschlagen, wie das Unternehmen heute im Rahmen der endgültigen Zahlenvorlage für 2025 mitteilte. Im Vorjahr waren 1,97 EUR beziehungsweise 2,03 EUR gezahlt worden.

Die Dividende soll damit jeweils um rund 12 Prozent steigen und die Ausschüttungsquote liegt laut Vorschlag bei 30,1 Prozent des Jahresüberschusses. Die Dividendenrendite beträgt rund 3,2 Prozent bei der Stammaktie und 2,6 Prozent bei der Vorzugsaktie.

Auch für das kommende Jahr will Dräger an seiner Dividendenpolitik festhalten und mindestens 30 Prozent des Jahresüberschusses ausschütten, sofern die Eigenkapitalquote mindestens 40 Prozent erreicht. Zum 31. Dezember 2025 lag sie mit 51,5 Prozent klar über dieser Schwelle.

Segment Medizintechnik stark

Vor allem die Medizintechnik aus Lübeck überzeugt – auch Kunden im Ausland. Der Auftragseingang stieg währungsbereinigt um 8,9 Prozent auf rund 2,1 Milliarden Euro. Haupttreiber war die hohe Nachfrage nach Anästhesie- und Beatmungsgeräten, Services und Verbrauchsmaterialien, heißt es von Dräger. Auch ein mehrjähriger Großauftrag für Krankenhausinfrastruktursysteme aus Mexiko habe zu dem guten Ergebnis des Geschäftsbereichs beigetragen.

Noch besser lief es im Segment Sicherheitstechnik. Hier stieg der Auftragseingang währungsbereinigt um 6,1 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Die größten Treiber waren kundenspezifische Lösungen und Gasmesstechnik. Die Nachfrage nach Atem- und Personenschutzprodukten sowie Alkohol- und Drogenmesstechnik legte ebenfalls zu.

Aufgrund des guten Auftragseingangs erwartet Dräger für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatzanstieg von einem bis fünf Prozent (währungsbereinigt zwei bis sechs Prozent) und eine EBIT-Marge von 5,0 bis 7,5 Prozent.

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