Public Health: MHH und AOK Niedersachsen werden Forschungspartner

von | März 13, 2026

Auf gute Partnerschaft: Niedersachsens AOK-Chef Dr. Jürgen Peter und MHH-Präsidentin Prof. Dr. Denise Hilfiker-Kleiner unterzeichnen die Vereinbarung. Quelle: MHH / Karin Kaiser

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Gemeinsame Verantwortung für die Gesundheitsversorgung in der Region: MHH und AOK Niedersachsen arbeiten im Kompetenzzentrum Public Health, Primary Health Care und Versorgungsforschung zusammen.

 

 

Wie kann vor allem die regionale Gesundheitsversorgung in Zukunft besser und effizienter gestaltet werden? Dieser Frage wollen die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und die AOK Niedersachsen im Rahmen einer Forschungszusammenarbeit künftig gemeinsam nachgehen. Ziel der Kooperation ist es, die Gesundheit der Bevölkerung in ganz Niedersachsen zu fördern und die Versorgung wissenschaftlich fundiert zu sichern und weiterzuentwickeln. Dazu wird die AOK Kooperationspartnerin im neu zu gründenden „Kompetenzzentrum Public Health, Primary Health Care und Versorgungsforschung“ der MHH.

„Durch die enge Verbindung von universitärer Forschung, Lehre und einer großen gesetzlichen Krankenkasse können wir systematisch wissenschaftliche Erkenntnisse in die Versorgungspraxis übertragen“, ist MHH-Präsidentin Prof. Dr. Denise Hilfiker-Kleiner überzeugt. Das neue Kompetenzzentrum basiert auf einer Empfehlung des Wissenschaftsrates, wonach die Universitätsmedizin eine stärkere Rolle in der regionalen und überregionalen Gestaltung des Gesundheitsversorgung einnehmen müsse. Entsprechend freut sich Hilfiker-Kleiner, dass neben dem Öffentlichen Gesundheitsdienst der Region Hannover nun auch die AOK Niedersachsen mit an Bord ist.

Gemeinsame Ziel: Prävention im Fokus

Dr. Jürgen Peter, Vorstandsvorsitzender der AOK Niedersachsen kommentiert den Zusammenschluss wie folgt: „MHH und AOK verfolgen das gemeinsame Ziel, die Gesundheit der Menschen in Niedersachsen durch innovative Versorgungsansätze nachhaltig zu verbessern. Durch die Zusammenarbeit zweier zentraler Akteure im Gesundheitswesen können Forschung, Lehre und Versorgung systematisch miteinander verzahnt werden.“

Die AOK Niedersachsen will dabei vor allem ihre Expertise in der Analyse von Versorgungsdaten, in der Entwicklung innovativer Versorgungskonzepte sowie in der Präventionsarbeit einbringen. Die MHH ergänzt die Kooperation wiederum durch ihre wissenschaftliche Kompetenz und ihre Rolle in der Ausbildung zukünftiger Ärztinnen und Ärzte sowie Gesundheitswissenschaftlerinnen und Gesundheitswissenschaftler. Gemeinsam sollen neue Konzepte entwickelt und erprobt werden, die die Versorgungsqualität verbessern, die sektorenübergreifende Zusammenarbeit stärken sowie die gesundheitliche Chancengleichheit fördern.

Im Mittelpunkt steht die systematische Übertragung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Versorgungspraxis. Gleichzeitig sollen praxisnahe Fragestellungen aus dem Versorgungsalltag frühzeitig in Forschungs- und Lehrkonzepte der MHH integriert werden. Auf diese Weise entsteht ein bidirektionaler Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Krankenversicherung. Mit der unterzeichneten Absichtserklärung schaffen beide Institutionen die Grundlage für eine langfristige strategische Partnerschaft, aus der konkrete Projekte und innovative Versorgungsansätze hervorgehen sollen.

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