Oxford University stellt DrugGPT vor

by | Apr 2, 2024

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Mit KI die Medikamentensicherheit verbessern. Daran arbeiten Forscher an der englischen Universität Oxford und stellen mit DrugGPT nun erstmals eine Lösung vor.

 

Es soll eine Art Sicherheitsnetz für Ärzte bei verschreibungspflichtigen Medikamenten werden und die Adhärenz bei Patienten erhöhen: An der Universität Oxford haben Forscher nun DrugGPT vorgestellt, einen Chatbot, der Ärzte bei der Auswahl der richtigen Medikamente unterstützen und das Verständnis bei Patienten erhöhen soll, warum sie Medikamente wie einnehmen sollen.

Dafür müssen Mediziner das KI-Tool lediglich mit der Anamnese eines Patienten füttern und der aktuelle Prototyp von DrugGPT liefert eine Liste mit empfohlenen Medikamenten und weist sogar auf Neben- und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten hin. Mehr noch: Der Chatbot könne seine Empfehlungen auch begründen, erklärt Prof. David Clifton gegenüber dem Guardian. Er und sein Team am Oxford AI for Healthcare Lab haben DrugGPT entwickelt.

Präziser als ChatGPT

Gerade in Großbritannien würden bereits einige Ärzte frei zugängliche generative KI-Chatbots wie ChatGPT oder Gemini von Google nutzen, um ihre Diagnosen zu überprüfen, Notizen oder Briefe zu verfassen. Das Risiko, dass sich so falsche Informationen einschleichen, halten internationale Ärzteverbände jedoch für hoch.

Anders DrugGPT: In einer Vorabveröffentlichung für die medizinische Zulassung des Chatbots in den USA heißt es über die Effektivität der neuen Lösung von den Forschern, dass die Ergebnisse durchaus mit den menschlichen Experten mithalten können. Die Hoffnung in Oxford ist deshalb, dass die hohen Kosten, die durch Medikationsfehler oder falsche Einnahmen jedes Jahr entstehen, mit der neuen KI-Lösung deutlich gesenkt werden können.

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