OP-Roboter für Universitätsmedizin Greifswald

von | Aug. 29, 2024

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3,3 Millionen Euro hat Wissenschaftsministerin Bettina Martin der Universitätsmedizin Greifswald vom Land für die Anschaffung des OP-Roboters Da Vinci zugesagt.

Frohe Botschaft in Form eines Fördermittelbescheids in Höhe von 3,3 Millionen Euro hatte Wissenschaftsministerin Bettina Martin heute bei ihrem Besuch an der Universitätsmedizin Greifswald im Gepäck. Mit dem Mitteln soll nun auch in Greifswald als drittes medizinisches Zentrum der OP-Roboter Da Vinci SP angeschafft werden können. Eine Vorreiterrolle in Deutschland und Europa verspricht sich die Universitätsmedizin Greifswald davon.

Der SP ist allerdings nicht der erste Roboter, der in Greifswald operiert. Bereits letztes Jahr wurde der XI angeschafft und erste Auswertungen des bisherigen Einsatzes hätten hervorragende Ergebnisse gebracht, so dass man jetzt mit dem neuen Modell einen Schritt weiter gehen wolle.

„Medizinische Versorgung auf höchstem Niveau – das ist der Anspruch, den die Patientinnen und Patienten an die Universitätsmedizin haben“, sagte Ministerin Martin: „Mit der Anschaffung und Nutzung des OP-Roboters Da Vinci SP wird sich Mecklenburg-Vorpommern sowohl auf wissenschaftlicher als auch auf klinischer Ebene auf dem absoluten Spitzenlevel der deutschen Universitätsmedizinen verankern.“
Die Neuanschaffung stärke ferner den Schwerpunkt „Robotik der Zukunft“ an der Universitätsmedizin Greifswald. Die Forschungsfragen dieser Schwerpunktbildung würden sich allesamt um die sichere klinische Implementierung des Robotersystems drehen – mit wirtschaftlichen Aspekten der Nutzung und insbesondere mit relevanten klinischen Fragestellungen aller beteiligten Fachbereiche.

Den Einsatz von Robotern bei Operationen hat sich Ministerin Martin bei einem Besuch der Orthopädie und der Unfallchirurgie an der Universitätsmedizin angesehen. Die Klinik für Unfall-, Wiederherstellungschirurgie und Rehabilitative Medizin ist seit kurzem mit der Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie verbunden, womit die Integration beider Fachgebiete in einem mehrjährigen und -stufigen Prozess erfolgreich umgesetzt werden konnte. Die Nutzung der Synergien aus der Verschränkung beider Fachgebiete ist eine wesentliche Komponente der Ausrichtung der Universitätsmedizin Greifswald in der Krankenversorgung und ärztlichen Facharztausbildung.

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