Neue Long-Covid Infrastruktur geschaffen

von | März 14, 2025

Das BMG stellt 41 Millionen Euro für Forschungsinfrastruktur zu Long-Covid zur Verfügung.

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Mit insgesamt 41 Millionen Euro sollen neue Forschungsinfrastrukturen geschaffen werden, um Kinder und Jugendliche mit Long-Covid besser zu versorgen.

 

Knapp 45 Millionen Euro investiert das Bundesgesundheitsministerium in die Long-Covid-Forschung. Der Großteil davon (41 Millionen Euro) fließt in das PEDNET-LC-Konsortium, dass am Klinikum der TU München koordiniert wird. Im Rahmen des Projekts werden bundesweit 20 spezialisierte Versorgungszentren für Kinder und Jugendliche mit Long Covid und verwandten Erkrankungen aufgebaut und neue Forschungsinfrastrukturen zu diesem Thema geschaffen.

Ziel des Projekts ist es, in fast allen Bundesländern – Berlin und Brandenburg teilen sich eins – spezialisierte Einrichtungen aufzubauen. Über das so geschaffene Netzwerk soll Wissen zu Häufigkeit, Diagnostik, Behandlung und Prognose der Erkrankung generiert, gebündelt und in die klinische Versorgung überführt werden. Der PEDNET-LC-Verbund wird unter anderem Versorgungsrichtlinien entwickeln, Infrastrukturen für Kommunikation und Forschung aufbauen sowie klinische und Evaluationsstudien durchführen.

Die Zentren von PEDNET-LC, kurz für „Pädiatrisches Netzwerk zur Versorgung und Erforschung von postakuten Folgen von Covid-19, ähnlichen postakuten Infektions- und Impfsyndromen sowie ME/CFS“, sind interdisziplinär und multiprofessionell konzipiert. Sie sind an renommierten Kliniken angesiedelt und werden jeweils von den Abteilungen für Kinder- und Jugendmedizin gemeinsam mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie geleitet.

„Mit unserem Netzwerk möchten wir eine einheitliche, bedarfsgerechte Versorgung von jungen Menschen mit Long Covid, ME/CFS und ähnlichen Erkrankungen aufbauen. Die Betroffenen sollen möglichst frühzeitig identifiziert, auch schwer Betroffene angemessen versorgt und Bildungsangebote trotz Krankheit zugänglich werden“, sagt Prof. Uta Behrends, Leiterin des MRI Chronische Fatique Centrum für Junge Menschen an der TUM. Das Projekt wird bis Dezember 2028 gefördert.

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