Merck mit profitablem Wachstum

von | März 6, 2025

Belén Garijo, Chair of the Executive Board & CEO of Merck, hat den Konzern zurück auf Wachstumskurs geführt. Quelle: Merck

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Prognose erfüllt, Wachstum profitabel, starke Leistung in Healthcare, Trendwende in Life Science. Merck kann heute zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2024 viel Positives berichten.

 

Alle Zeichen stehen auf grün bei Pharma- und Technologiekonzern Merck, der heute seine Geschäftszahlen für 2024 verkündet. Auf der Habenseite stehen ein profitables Wachstum, eine erfüllte Prognose, starke Leistungen in Healthcare, eine Trendwende in Life Science und ebenso profitables Wachstum im Geschäftsbereich Electronics. Außerdem sei man erfolgreich gewesen in puncto Neuausrichtung auf zukünftige Geschäftsfelder, heißt es aus Darmstadt. Nach einem starken vierten Quartal 2024 blickt das Unternehmen zuversichtlich auf 2025 und erwartet anhaltendes profitables Wachstum.

„Merck ist mit allen drei Geschäften wieder auf Wachstumskurs. Die Herausforderungen der letzten Jahre haben wir als Chance genutzt, um unsere Lieferketten zu stärken und in Europa, den USA und in Asien zu investieren. 2025 werden wir erneut über das gesamte Unternehmen hinweg profitabel wachsen“, ist CEO Belén Garijo überzeugt. Auch von globalen Makrotrends wie komplexe Biologika oder dem KI-Zeitalter können mit dem innovationsgetriebenen Portfolio profitieren.

Zurück auf Kurs

Es war vor allem das Schlussquartal, das Merck zurück auf den Wachstumskur brachte. Verglichen mit dem Vorjahresquartal steigerte der Konzern seinen Umsatz organisch um 3,8 Prozent, das EBITDA pre um organisch 19,7 Prozent. Healthcare erzielte ein organisches EBITDA-pre-Wachstum von 34,2 Prozent. In Life Science waren es organisch 16,0 Prozent, in Electronics organisch 14,9 Prozent.

Für das Gesamtjahr 2024 steigerte Merck den Umsatz auf 21,2 Milliarden Euro, was einem organischen Wachstum von zwei Prozent entspricht. Maßgeblich dafür waren die starken Umsätze über alle Geschäftseinheiten von Healthcare hinweg sowie im Geschäft mit Halbleitermaterialien. Life Science ist seit der zweiten Jahreshälfte wieder auf Wachstumskurs.

Das EBITDA pre des Konzerns stieg 2024 auf 6,1 Milliarden Euro ein Plus von organisch 6,9 Prozent. Neben dem Umsatzanstieg hatten vorübergehend geringere Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Healthcare und strikte Kostendisziplin einen positiven Einfluss auf das Ergebnis. Die EBITDA-pre-Marge stieg verglichen mit dem Vorjahr um 0,7 Prozentpunkte auf 28,7 Prozent. Hervorzuheben sei außerdem, dass der operative Cashflow um 21,2 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro kletterte.

Das Ergebnis je Aktie pre lag bei 8,63 Euro. Geschäftsleitung und Aufsichtsrat planen, der Hauptversammlung am 25. April 2025 eine stabile Dividende in Höhe von 2,20 Euro je Aktie vorzuschlagen.

Trendwende in Life Science

Der Unternehmensbereich Life Science von Merck hat zur zweiten Jahreshälfte 2024 die Trendwende geschafft. Insbesondere die erste Jahreshälfte stand im Zeichen des Lagerabbaus bei Kunden und herausfordernder Vorjahresvergleichswerte infolge der Covid-19-Pandemie. Der Umsatz für das Gesamtjahr ging daher auf 8,9 Milliarden EUro (organisch: −3,3 Prozent) und das EBITDA pre auf 2,6 Milliarden Euro (organisch: −6,3 Prozent) zurück. Im 4. Quartal 2024 wuchs der Umsatz von Life Science organisch um 1,9 Prozent. Das EBITDA pre stieg im selben Zeitraum organisch um 16 Prozent.

Der Unternehmensbereich Healthcare von Merck setzte seinen Wachstumskurs weiter fort. Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2024 auf 8,5 Milliarden, was einem organischen Wachstum von sieben Prozent entspricht. Das EBITDA pre stieg auf drei Milliarden Euro (organisch: +22,7 Prozent). Dazu trugen vor allem das starke Umsatzwachstum, vorübergehend geringere Ausgaben für Forschung und Entwicklung und die Kostendisziplin bei. Stark ist Merck nach wie vor in der Onkologie, wo man ein organisches Wachstum von 12,7 Prozent erzielen konnte.

CO2-Reduktion und positiver Ausblick

Worauf man bei Merck außerdem stolz ist, sind die Nachhaltigkeitsaktivitäten. 2024 konnte das Unternehmen seine Emissionen um 26 Prozent senken. Damit haben die Darmstädter ihre Emissionen für Scope 1 und 2 seit 2020 insgesamt fast halbiert. Das Unternehmen ist daher zuversichtlich, das eigens gesetzte Reduktionsziel für 2030 von 50 Prozent deutlich früher zu erreichen. Ein Hauptgrund dafür sei die erhebliche Verringerung von Prozessemissionen bei Spezialgasen mit hohem Treibhauspotenzial.

Für das Geschäftsjahrs 2025 erwartet Merck einen Umsatz zwischen 21,5 Milliarden und 22,9 Milliarden Euro und ein EBITDA pre zwischen 6,1 Milliarden 6,6 Milliarden Euro. Das entspricht einem organischen Umsatzwachstum zwischen drei und sechs Prozent und einem organischen Wachstum zwischen drei und acht Prozent beim EBITDA pre.

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