Merck goes Robotik

von | Jan. 24, 2025

Anhoren

Teilen

 

Mit einer langjährig angelegten Partnerschaft wollen Opentrons Labworks und Merck die Laborautomatisierung und -digitalisierung vorantreiben.

 

Arbeitsstationen im Labor, die automatisiert für eine hohe Reproduzierbarkeit und damit Produktivität sorgen. Für Forschung und Wissenschaft wäre das ein Durchbruch. Und genau den will Merck nun mit einer auf mehrere Jahre angelegten Partnerschaft mit dem auf  Liquid Handling Roboter spezialisierten US-Anbieter Opentrons Labworks, Inc. erreichen. Ziel der Partnerschaft ist es, Testkits auf einer individuell anpassbaren Opentrons-Flex-Arbeitsstation zu automatisieren.

„Das Hauptinteresse unserer Kunden liegt auf Tools und Technologien, mit denen sich die Reproduzierbarkeit und Produktivität verbessern lässt, damit sie sich auf komplexere Aufgaben konzentrieren können, die ihre wissenschaftliche Arbeit schneller voranbringen“, sagte Jean-Charles Wirth, Leiter Science & Lab Solutions im Unternehmensbereich Life Science von Merck. Die neue Partnerschaft unterstreiche den Fokus von Merck auf Laborautomatisierung und -digitalisierung.“

Repetitive Aufgaben gehen an die Roboter

Gemeinsam wollen Wissenschaftler und Ingenieure beider Partnerunternehmen individuell anpassbare Arbeitsstationen entwickeln, an denen das umfangreiche Testsortiment von Merck zum Einsatz kommt. Die Automatisierung sorge dabei für mehr Konstinenz und einen höheren Durchsatz, indem der manuelle Arbeitsaufwand und repetitive Aufgaben mithilfe eines anwenderfreundlichen Robotersystems reduziert werden.

Bereits ab Mitte dieses Jahres sollen Kunden bei Merck entsprechende Arbeitsstationen und Testkits bestellen können. Anwendungen werden ein breit gefächertes Spektrum an Workflows für die Vorbereitung von Proteinproben sowie Molekül-, Zell-, Biochemie- und Chemie-basierte Workflows beinhalten, deren Einführung über die gesamte Laufzeit der Vereinbarung erfolgen soll.

„Unser Anspruch ist es, Laborautomatisierung so zugänglich wie möglich zu machen. Zu diesem Zweck suchen wir Partner, die unsere Vision teilen“, sagte Jonathan Brennan-Badal, CEO von Opentrons. „Mit seinem breit gefächerten Angebot an hochwertigen Produkten für die pharmazeutische Entwicklung und Herstellung nimmt der Unternehmensbereich Life Science von Merck eine führende Position ein. Wir freuen uns darauf, dieses Angebot mit unseren eigenen ausgewiesenen Kompetenzen auf den Gebieten Automatisierung, Service und Support zu verbinden.“

Forschung effizienter machen

Indem Automatisierungs- und Serviceexpertise von Opentrons mit der starken Forschung und Entwicklung sowie den weltweiten Lieferketten von Merck kombiniert werden, erhoffen sich beide Partner, die Forschung deutlich effizienter zu machen. Zugleich sei die Partnerschaft ein weiteres Beispiel für die Entschlossenheit von Merck, zukunftsweisende Lösungen auf dem Gebiet der Biologie anzubieten, wie man auch mit der jüngsten Akquisition von HUB Organoids Holding B.V. bekräftigt habe.

Das könnte Sie auch interessieren