Merck erweitert Produktionskapazitäten in den USA

von | Okt. 30, 2024

Mitarbeiterin in St. Louis Quelle: Merck

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Für 70 Millionen Euro will Pharmakonzern Merck seine ADC-Produktionskapazitäten in St. Louis, Missouri ausweiten.

Merck will in Zukunft noch mehr Antikörper-Wirkstoff-Konjugate, kurz ADC, herstellen und investiert dafür 70 Millionen Euro in den Ausbau seiner Produktion am Komeptenzzentrum in St. Louis, Missouri. Mit der Investition verdreifacht das Unternehmen seine bestehenden Kapazitäten, erweitert sein Angebot als Auftragsentwickler und -hersteller (CDMO) und bekräftigt zugleich sein Engagement für Kunden und Patienten, heißt es von Merck.

Durch die zusätzlichen Kapazitäten, die Skalierung von Anlagen und Modernisierung von Laboren für Prozess- und analytische Entwicklung wird Merck branchenführende Unterstützung sowohl für Biokonjugate in der Entwicklung als auch für zugelassene Biokonjugate anbieten.

„Schon heute gestalten wir die Zukunft der Behandlung von Krebserkrankungen. Durch diese Investition erweitern wir nicht nur unsere Kapazitäten, sondern investieren auch in den Erfolg unserer Kunden, denn wir beschleunigen Innovationen und die Entwicklung mit dem Ziel, neuartige Therapien schneller für Patienten verfügbar zu machen“, sagte Benjamin Hein, Leiter Life Science Services im Unternehmensbereich Life Science von Merck.

Aus Sicht von Merck haben ADCs das Potenzial, die Onkologie zu revolutionieren, da sie zielgerichtete Therapien ermöglichen, die eine Schädigung von gesundem Gewebe auf ein Minimum reduzieren. Und der Markt für diese neuartige therapeutische Modalität wachse. Mit den neuen Produktionskapazitäten will man sich hier entsprechenden Anteile sichern. Modernisiert werden soll dafür eine Fläche von 3.200 Quadratmetern für die Abteilungen Prozess- und analytische Entwicklung, Qualitätskontrolle, Forschung und Entwicklung, Produktion und Logistik. Zudem sollen neue Labore, einer speziellen Anlage für die Vorbereitung von Produktionspuffern sowie eines Lagers für die Kühllagerung und Lagerung bei GMP-kontrollierter Raumtemperatur (CRT) unweit des bestehenden Werks gebaut werden.

Aufbauend auf seiner Reputation als erster Auftragsentwickler- und -hersteller von am Markt zugelassenen ADCs in Nordamerika hat der Unternehmensbereich Life Science von Merck erheblich in die Erweiterung seiner ADC-Herstellungskapazitäten für Kunden weltweit investiert. Im Jahr 2022 eröffnete das Unternehmen seine 59 Millionen Euro teure, 6500 Quadratmeter große Produktionsstätte in Verona, Wisconsin, USA, und verdoppelte dadurch seine Herstellungskapazitäten für hochaktive pharmazeutische Wirkstoffe (HPAPIs) für neuartige Krebstherapeutika einschließlich ADCs.

Zusätzlich zu den jüngsten Ausweitungen seiner Präsenz und Kapazitäten treibt das Unternehmen die Entwicklung innovativer Technologien und Plattformen voran, die dabei helfen sollen, das Zukunftspotenzial dieser neuartigen Modalität schneller zu erschließen.

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