Mehr Ausbildungsverträge in der Pflege

by | Apr 2, 2024

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Mehr Neuverträge in der Pflegeausbildung vermeldet nun das Statistische Bundesamt als vorläufiges Ergebnis für 2023. Frauen dominieren den Ausbildungsberuf nach wie vor.

 

147.000 Menschen befanden sich zum Jahresende 2023 in der Pflegeausbildung. Das ist das vorläufige Ergebnis, welches das Statistische Bundesamt Destatis nun vermeldet. Davon haben knapp 54.000 Auszubildende im vergangenen Jahr auch ihren Ausbildungsvertrag unterschrieben. Das sind laut Destatis drei Prozent oder 1.800 zusätzlich neu abgeschlossene Ausbildungsplätze im Vergleich zu 2022. Die meisten dieser Auszubildenden sind Frauen. Das Verhältnis liegt bei 110.000 zu 37.000 – was einem Frauenanteil von 75 Prozent entspricht. Daran ändert sich auch mit den neuen Ausbildungsverträgen nichts. Auch hier liegt der Frauenanteil bei 72 Prozent. Allerdings steigt der Männeranteil mit 28 Prozent leicht. 2022 lag dieser noch bei 24 Prozent.

Endgültige Ergebnisse zu den Auszubildenden in der Pflege zum Stichtag 31. Dezember 2023 und zu weiteren Merkmalen – unter anderem erstmals zu Abschlüssen in der Pflegeausbildung – seien voraussichtlich im Juli 2024 verfügbar, heißt es. Seit 2020 sind Ausbildungen nach dem Gesetz zur Reform der Pflegeberufe möglich. In der Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann, die mit dem Pflegeberufereformgesetz (PflBRefG) von 2017 begründet wurde, wurden die bis dahin getrennten Ausbildungen in den Berufen Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege sowie Altenpflege zum Berufsbild Pflegefachfrau/-mann zusammengeführt. Der Ausbildungsberuf wird seit 2020 angeboten und die Ausbildung in Vollzeit dauert drei Jahre.

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