Medizinische Universität Lausitz schließt sich mit Telekom zusammen

von | Sep. 10, 2024

Gruppenbild mit Akteuren beider Häuser vor dem Haupteingang der Medizinischen Universität Lausitz - Carl Thiem.

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Sie soll langfristig Innovationen in der Medizin fördern. Dafür haben die neue Medizinische Universität Lausitz und die Telekom nun eine Partnerschaft geschlossen, die die Digitalisierung weiter vorantreiben soll.

Dass die neue Universitätsmedizin in Brandenburg zu einem „digitalen Leitkrankenhaus“ werden soll, hat Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel bereits in der Gründungsphase im Gespräch mit der HealthCareTimes angekündigt. Nun sind erste strategische Schritte auf dem Weg dahin eingeleitet. Die Medizinische Universität Lausitz, MUL-CT, hat nun mit der Telekom eine langfristige Innovationspartnerschaft geschlossen. Das Ziel: Digitalisierung so nutzen, um im Klinikum und der Region die Versorgung der Bürger zu verbessern. Dafür soll in einem ersten Schritt eine moderne und leistungsstarke Hybrid-IT-Infrastruktur entstehen.

„Für die Menschen, die wir behandeln und unsere Mitarbeitenden ist das ein Meilenstein auf dem Weg zur Nutzung der Digitalisierung für eine bessere medizinische Therapie und eine bestmögliche pflegerische und therapeutische Versorgung“, sagt Prof. Nagel. Und Dr. Gottfried Ludewig, Geschäftsführer der Deutschen Telekom Healthcare Solutions, ergänzt: „Wir unterstützen das MUL-CT dabei, einen Leuchtturm der digitalen Gesundheitsversorgung aufzubauen.“

Daten in der Cloud

Aufbau der Infrastruktur bedeutet in dem Zusammenhang: Der Weg führt in die Cloud. Sie sei die Basis für Digitalisierung. Auf dieser Basis sollen dann weitere Technologien und Dienste entwickelt werden, die die Versorgung der Menschen langfristig sichert und verbessert. „Wir wollen mit einem der weltweit größten Telekommunikationsunternehmen die Grundlage dafür schaffen, dass Patientendaten in der Modellregion sicher erhoben und für die medizinische Versorgung künftig genutzt werden können. Es wird eine der zentralen Aufgaben der Modellregion zu zeigen, welche Chancen für den medizinischen Fortschritt in der Nutzung von Patientendaten liegen. Höchste Datensicherheit ist die Grundlage für eine freiwillige Partizipation“, erklärt Nagel mit Blick auf die Dimension der Zusammenarbeit.

Dafür werden die Daten unter anderem in den regionalen hochsicheren Rechenzentren der Open Telekom Cloud gespeichert. Diese Rechenzentren sind ISO/IEC 27001-zertifiziert und erfüllen die strengen Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). „Wir sorgen mit rund 1.500 Cybersecurity-Spezialistinnen und -spezialisten dafür, dass die Daten sicher und immer verfügbar sowie vor Cyberattacken geschützt sind. Von unseren umfassenden Erfahrungen unter anderem beim Schutz vieler DAX-Konzerne profitiert nun auch die MUL-CT“, sagt Ludewig.

Und auch die Künstliche Intelligenz wird bei der Vernetzung künftig eine prägende Rolle spielen und den Patienten einen schnellen und sicheren Zugang zum Gesundheitswesen ermöglichen. Darüber hinaus wird KI auch dabei helfen, die Prozesse der Behandlung nach dem Krankenhausaufenthalt zu optimieren. Das unterstützt und entlastet Ärzteschaft, Pflegende und Mitarbeitende des Klinikums.

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