Medical School Hamburg und Hochschule RheinMain kooperieren

von | Sep. 20, 2024

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Die Medical School Hamburg und die Hochschule RheinMain arbeiten zukünftig enger zusammen. Ziel der Kooperation ist der interdisziplinäre und interprofessionelle Austausch in den Bereichen Lehre und Forschung.

 

Gesundheitswissenschaften müssen insgesamt enger zusammenrücken, ist man an der Medical School Hamburg – University of Applied Sciences and Medical University (MSH Medical School) sowie der Hochschule RheinMain (HSRM) überzeugt. Dafür wollen beide Institute in Zukunft den interdisziplinären und interprofessionellen Austausch intensivieren. Eine entsprechende Vereinbarung wurde nun unterzeichnet.

„Durch die Verbindung unserer Expertise in Gesundheitsökonomie und Sozialer Arbeit mit den Schwerpunkten der MSH Medical School Hamburg in Gesundheitsmanagement und beruflicher Qualifizierung entsteht eine kraftvolle Partnerschaft, die uns Zugang zu einem noch breiteren Netzwerk und tiefgreifendem Know-how gewährt“, ist Prof. Dr. Eva Waller, Präsidentin der Hochschule RheinMain überzeugt. Gemeinsam könne man die Patientensicherheit maßgeblich verbessern und auch die Qualität der Gesundheitsversorgung nachhaltig gestalten, indem unter anderem das Fachkräftepotenzial gestärkt wird.

Forschung gemeinsam gestalten

„Mit der Kooperation etablieren wir eine innovative Partnerschaft, um gemeinsame Forschungsprojekte im Bereich der Gesundheitswissenschaften zu fördern“, ergänzt Ilona Renken-Olthoff, Geschäftsführerin der MSH Medical School Hamburg. Entwickelt werden sollen zudem neue Lehrformate, die praxisnahe Erfahrungen vermitteln.

Im Fokus der Kooperation soll eine Austauschplattform für Studenten und Lehre in Präsenz und/oder virtuell stehen. Ferner sollen interdisziplinäre und interprofessionelle

Eine erste gemeinsame Lehrveranstaltung fand bereits im Frühjahr 2024 in Hamburg statt; weitere Formate, jeweils im Wechsel in Hamburg und Wiesbaden, sind geplant. „Zurzeit tauschen sich Studierende und Lehrende beider Hochschulen bereits zum zweiten Mal aus. Beteiligt sind die Fachbereiche Sozialwesen und die Wiesbaden Business School der HSRM, die MSH ist mit Vertretern verschiedener Studiengänge, unter anderem Psychologie, Rescue Management und Soziale Arbeit in Wiesbaden zu Gast“, erklärte Prof. Dr. Reinhard Strametz, Professor im Studiengang Gesundheitsökonomie der HSRM und Leiter des Wiesbaden Institute for Healthcare Economics and Patient Safety (WiHelP). Vertieft werden sollen das interdisziplinäre Verständnis sowie die berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit bei Herausforderungen im Gesundheitswesen.

Patientensicherheit im Fokus

„Gegenstand der Gespräche ist dieses Mal die Patientensicherheit. Das passt sehr gut, da am 17. September der von der WHO ausgerufene Welttag der Patientensicherheit begangen wird“, so Prof. Dr. Strametz. In Deutschland gibt es zurzeit drei Professuren für Patientensicherheit, darunter eine an der Hochschule RheinMain und eine an der MSH Medical School Hamburg.

Auch im Bereich der Forschung wollen die beiden Hochschulen zukünftig verstärkt zusammenarbeiten: „In der Vergangenheit gab es bereits erfolgreiche Forschungsprojekte wie die SeViD-III-Studie zu Second Victim im Gesundheitswesen, die 2023 international publiziert wurde. Diesen Weg wollen wir gemeinsam fortführen“, so Prof. Dr. Dr. Rainer Petzina, Rektor der MSH und Sprecher des Institute for Safety of Patients and Health Professionals (ISPP).

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