Am 5. Oktober veranstaltet die MedUni Wien ihren jährlichen Krebsforschungslaufs. 45.000 Kilometer sind das Ziel – einen für jede Krebsneuerkrankung in Österreich.
Laufen für den guten Zweck: Am 5. Oktober veranstaltet die MedUni Wien ihren jährlichen Krebsforschungslauf. 45.000 Kilometer will man gemeinsam schaffen, einen für jede Krebsneuerkrankung alleine in Österreich pro Jahr. Gelaufen wird beim 18. Krebsforschungslauf entweder auf einem 1,6 Kilometer langen Rundkurs am Unicampus Altes AKH in Wien – Tempo und Anzahl der Runden können dabei frei gewählt werden. Oder aber Läufer tragen aus der Ferne im „Distant-Run-Modus“ zu den Gesamtkilometern beitragen. Teilnehmen kann man gegen eine Spende, die bei der Anmeldung auf www.krebsforschungslauf.at angegeben werden kann. Auch Firmen können mit Teams starten. Selbst spontane Anmeldungen am Samstag in Wien seien möglich.
Die Aktion sei auch deshalb wichtig, weil die Anzahl der Krebsneuerkrankungen seit rund zwei Jahrzehnten zwar steigt, die Sterblichkeit hingegen sinkt. Das relative Überleben fünf Jahre nach Diagnosestellung nahm in den vergangenen Jahren deutlich zu: Lag es in Österreich in der Diagnoseperiode 1992 bis 1996 noch bei 54 Prozent, so stieg es im Zeitabschnitt 2014 bis 2018 auf 62 Prozent. Diese positive Entwicklung sei maßgeblich auf die Fortschritte in der Krebsmedizin zurückzuführen. Mit den Ergebnissen der Grundlagenforschung werden Diagnose- und Therapieverfahren verbessert und neue Behandlungs- und Präventionskonzepte ermöglicht.
Die Spendengelder, die durch den Krebsforschungslauf der MedUni Wien eingenommen werden – im letzten Jahr waren es 260.000 Euro –, fließen zu 100 Prozent in Forschungsprojekte der MedUni Wien. Die 14 laufenden Projekte, die aktuell mit den Spendeneinnahmen gefördert werden, zielen darauf ab, die Entwicklung zielgerichteter, personalisierter Therapien im Rahmen der Präzisionsmedizin voranzutreiben.


