Klinikum Ingolstadt: Cybersicherheitsmaßnahmen wirken

von | Dez. 17, 2024

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Prävention zahlt sich aus, auch in puncto Cybersicherheit, wie nun das Klinikum Ingolstadt verkünden konnte.

 

Am Klinikum Ingolstadt scheint man nach einem Cyberangriff vor über einer Woche nicht einmal das berühmte blaue Auge kassiert zu haben, wie man dort heute vermelden konnte. Denn dank Sofortmaßnahmen der eigenen IT-Abteilung und mit Unterstützung der Behörden sowie eines externen Dienstleisters ist nun klar: Der Angriff wurde rechtzeitig erkannt und eine potenzielle Ausbreitung unterbunden. Nach umfassender Prüfung der IT-Systemlandschaft konnten keine Datenverschlüsselungen oder weitergehenden Eingriffe in die Systeme des Klinikums festgestellt werden. Auch die Betriebsabläufe waren zu jedem Zeitpunkt uneingeschränkt möglich – explizit auch die Befundung sowie die Telemedizin über das Nevas-Schlaganfall-Netzwerk, das von Seiten des Klinikums Ingolstadt zu keiner Zeit eingeschränkt war.

„Es handelt sich um einen Angriff, der frühestmöglich, bereits in der ersten Phase der Ausspähung, erkannt wurde“, sagt Dr. Andreas Tiete, Geschäftsführer Medizin, Pflege und Informationstechnologie, Ärztlicher Direktor am Klinikum Ingolstadt. „Da derartige Vorfälle unsere Klinikabläufe durchaus stark einschränken können, haben wir in der Vergangenheit bereits stark an unseren Präventionsmaßnahmen gearbeitet und werden dies auch weiter tun.“ Nachdem die akute Lage bereinigt sei, könne man nun die langfristigen Themen angehen.

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