Japanischer Pharmakonzern steigt in TCM ein

by | Apr 5, 2024

Anhoren

Teilen

 

Der japanische Pharmakonzern Rohto Pharmaceuticals übernimmt mit Investmentpartner Mitsui die Traditionsfirma Eu Yan Sang International.

 

Der japanische Pharmakonzern Rohto kauft gemeinsam mit Investmentpartner Mitsui & Co. Eu Yan Sang. Das Unternehmen mit Sitz in Singapur ist auf Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) spezialisiert und hier insbesondere chinesische Kräutermedizin. 88 Milliarden Yen oder umgerechnet 540 Millionen Euro lassen sich die beiden Partner die Übernahme kosten.

Rohto und Mitsui gründen eine Special Purpose Acquisition Company (SPAC), die die Eu Yan Sang Anteile von der jetzigen Eigentümerfamilie kauft. Die will sich wiederum nach dem Verkauf am SPAC beteiligen, heißt es von Rohto.

Ziel der Übernahme ist es, die eigenen Position im Gesundheitsmarkt zu stärken. Denn auch in Asien sei der demografische Wandel mittlerweile zu spüren, weshalb gerade der Gesundheitsprävention eine immer größer werdende Bedeutung zukomme. Rohto Chairman und CEO Yamada Kunio sagt: „Jetzt ist es an der Zeit, die wissenschaftliche, westliche Medizin, für die unser Unternehmen steht, mit den Ideen und Produkten der asiatischen Medizin zu kombinieren, die seit Jahrzehnten von den Menschen in der Region geschätzt wird.“

Ey Yan Sang wurde 1879 gegründet und ist einer der führenden Hersteller chinesischer Kräutermedizin und Südostasien. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte an 170 Standorten in der Region.

Das könnte Sie auch interessieren

Klinik-Atlas: Kritik an Bürokratie

Vor allem von der Bundesärztekammer und der Deutschen Krankenhausgesellschaft kommt deutliche Kritik am heute vorgestellten Klinik-Atlas. Für Lauterbach ist er wichtiges Element einer Qualitätsoffensive. 

Vor allem von der Bundesärztekammer und der Deutschen Krankenhausgesellschaft kommt deutliche Kritik am heute vorgestellten Klinik-Atlas. Für Lauterbach ist er wichtiges Element einer Qualitätsoffensive. 

Ambulantisierung als Chance für Kliniken

Planungsunsicherheit für Kliniken ist weiterhin elementar – zahlreiche Gesetzesänderungen wurden durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) angekündigt. Eine Sache ist aber definitiv klar: Das Sozialgesetzbuch definiert in §39 SGB V „ambulant vor stationär.“ Seit Jahren ist dieser wichtige Aspekt bekannt und dennoch findet die Umsetzung in Kliniken nur wenig Begeisterung, attestiert Gastautor Arne Westphal.

Planungsunsicherheit für Kliniken ist weiterhin elementar – zahlreiche Gesetzesänderungen wurden durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) angekündigt. Eine Sache ist aber definitiv klar: Das Sozialgesetzbuch definiert in §39 SGB V „ambulant vor stationär.“ Seit Jahren ist dieser wichtige Aspekt bekannt und dennoch findet die Umsetzung in Kliniken nur wenig Begeisterung, attestiert Gastautor Arne Westphal.