Italienisch-schwedische Forschungsallianz

by | May 28, 2024

Quelle: Karolinska Insitutet / Erik Flyg

Anhoren

Teilen

 

Der italienische Biopharmakonzern Chiesi will künftig mit den schwedischen Forschern des Karolinska Institutet enger zusammenarbeiten, um „dringende gesundheitliche Probleme“ besser therapieren zu können.

 

Die Forschungszusammenarbeit soll sich vor allem auf Entwicklungsinitiativen für Atemwegserkrankungen, seltene Krankheiten, Frühgeburten und andere Spezialgebiete erstrecken. Dafür haben der italienische Biopharmakonzern Chiesi und das schwedische Karolinska Institutet nun eine entsprechende Absichtserklärung unterschrieben. Ausgetauscht werden sollen Ideen, Fachwissen und Ressourcen.

Bei Chiesi ist man davon überzeugt, dass diese Partnerschaft neue Möglichkeiten bietet, die eigene Pipeline zu beschleunigen und auch neue innovative Wege der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie zu gehen.

Dazu Mark Parry-Billings, Leiter der Arzneimittelentwicklung bei Chiesi und Standortleiter der F&E-Aktivitäten von Chiesi im Karolinska Science Park: „Wir freuen uns, unsere Arbeit mit dem Karolinska Institutet durch diese Kooperationsvereinbarung voranzutreiben, die auf den bisherigen Erfolgen aufbaut und eine Plattform für eine enge und dynamische Forschungs- und Entwicklungspartnerschaft in einer Reihe von fokussierten wissenschaftlichen Disziplinen bildet, zum Beispiel im Bereich der translationalen Medizin.”

Auch die Karolinska-Wissenschaftler freuen sich auf die Forschungszusammenarbeit – vor allem, weil man bereits auf eine lange und erfolgreiche Kooperation auf dem Gebiet der Atemwegserkrankungen zurückblicken kann, sagt Åsa Wheelock, Vorstandsmitglied der Chiesi-Karolinska-Allianz und Leiterin der Abteilung für Atemwegsmedizin am Karolinska Institutet in Solna: „Diese Zusammenarbeit unterstreicht das Engagement des Karolinska Institutet bei der Umsetzung von Spitzenforschung in konkrete Lösungen, die den Bedürfnissen von Patienten auf der ganzen Welt gerecht werden”.

Das könnte Sie auch interessieren

PKV wirtschaftlich stabil

Positive Meldungen kommen diese Woche von den privaten Krankenversicherern. Nicht nur die Zahl der Versicherten wächst, auch die Finanzaufsicht ist mit der Stabilität der Branche zufrieden. Die Opposition fordert hingegen eine Reform. 

Positive Meldungen kommen diese Woche von den privaten Krankenversicherern. Nicht nur die Zahl der Versicherten wächst, auch die Finanzaufsicht ist mit der Stabilität der Branche zufrieden. Die Opposition fordert hingegen eine Reform. 

KI-Unterstützung in der Langzeitpflege

Wider dem Fachkräftemangel in der Pflege mit KI? Das will das Fraunhofer-Insitut für Techno- und Wirtschaftsmathematik mit dem Projekt ViKI beweisen. Bereits im Sommer wird ein erster Prototyp in Einrichtungen der Caritas und der Johanniter erprobt.

Wider dem Fachkräftemangel in der Pflege mit KI? Das will das Fraunhofer-Insitut für Techno- und Wirtschaftsmathematik mit dem Projekt ViKI beweisen. Bereits im Sommer wird ein erster Prototyp in Einrichtungen der Caritas und der Johanniter erprobt.