Insgesamt zeigt der IQVIA-Marktbericht für das erste Quartal 2025 eine positive Tendenz. Allerdings wächst der Umsatz von Apotheken langsamer als der von Kliniken oder des Versandhandels.
Von einem positiven ersten Quartal 2025 für den Pharmamarkt zeugen die Zahlen des aktuellen IQVIA-Marktberichts. Demnach ist der Umsatz mit Arzneimitteln in Deutschland um sieben Prozent gestiegen. Auch der Absatz bleibt mit einem leichten Plus von 0,4 Prozent konstant. Das entspricht 25,5 Milliarden Zähleinheiten im Wert von 16,6 Milliarden Euro.
Das Umsatzwachstum bei den Vor-Ort-Apotheken lag im ersten Quartal kumuliert bei 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Es wurden 444 Millionen Packungen im Wert von 14,2 Milliarden Euro abgegeben. Die führenden zehn Arzneimittelgruppen im Klinikmarkt vereinen im ersten Quartal rund 62,5 Prozent (1,52 Milliarden Euro) des gesamten Umsatzes im stationären Sektor auf sich. Acht von den zehn Gruppen zeigen Umsatzzuwachsraten im mittleren einstelligen und mittleren zweistelligen Bereich.
Was zudem auffällt: Die GKV-Arzneimittelausgaben belaufen sich in den ersten drei Monaten dieses Jahres auf 14,6 Milliarden Euro und liegen damit um 4,6 Prozent über denen des Vorjahreszeitraum. Besonders stark legten GLP-1 Agonisten mit 67,6 Prozent zu. Aber auch andere Antidiabetika wie SGLT2-Hemmer legten mit 17 Prozent zweistellig zu.
Mehr Umsatzwachstum im Versandhandel
Auf Aufholjagd scheinen zudem auch die Versandapotheken zu sein. Hier zeigen die IQVIA-Zahlen ein Umsatzwachstum von 7,3 Prozent auf 940 Millionen Euro. Vor allem bei den sogenannten rezeptfreien „Over-The-Counter-Produkten) konnten die Versandapotheken im Vergleich zum Vorjahresquartal zulegen. Plus vier Prozent auf 77 Millionen Packungen. Absatzstark waren Erkältungs- und Grippemittel mit einem Plus von neun Prozent sowie Vitamine und anderen Nahrungsergänzungsmittel mit 9,5 Prozent. Den größten Absatzzuwachs verzeichneten allerdings Augenpräparate mit 11,2 Prozent.



