IPO in Polen

von | Jan. 15, 2025

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Polands größten Laborbetreiber Diagnostyka zieht es an die Warschauer Börse.

 

Aus Investorenkreisen war schon länger zu hören, dass neben den M&A-Aktivitäten auch der IPO-Markt im Gesundheitswesen wieder anziehen könnte. Den Auftakt scheint nun der größte polnische Laborbetreiber Diagnostyka SA zu machen. Hinter Diagnostyka steht die Private Equity Gesellschaft MidEuropa, die 47,83 Prozent an dem Laborbetreiber hält, und genau dieser Anteil soll nun öffentlich gelistet werden.

„Der geplante Börsengang ist ein wichtiger Schritt, um die weitere Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen und uns dabei zu helfen, unsere Position auf dem Markt weiter zu stärken und den Wert für die Aktionäre zu steigern“, sagte CEO Jakub Swadzba in einer entsprechenden IPO-Ankündigung.

Insgesamt verzeichnet Polen seit Jahren ein hohes IPO-Volumen, was auf Vertrauen in die wirtschaftliche Stabilität des Landes gewertet werden kann. Und auch Diagnostyka hat sich seit dem Einstieg von MidEuropa 2011 zu einem attraktiven Börsenkandidaten entwickelt. Zu den Highlights der Zusammenarbeit zählen mehr als 120 Folgeakquisitionen und ein zehnfaches Umsatzwachstum. Und mit ersten Akquisitionen in diagnostische Bildgebung 2023 hat sich Diagnostyka zudem ein neues Geschäftsfeld erschlossen.

Hinter dem nun geplanten Börsengang stehen Banco Santander, Citigroup und Jefferies Financial Group. Unterstützt werden sie von Trigon Dom Maklerski, Wood & Co Financial Services und Pekao Investment Banking, während Rothschild & Co als Finanzberater fungiert. Die Bewertung liegt aktuell bei rund fünf Milliarden Zloty oder umgerechnet 1,17 Milliarden Euro. Das Listing soll an der Warschauer Börse erfolgen.

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