Der belgische Private-Equity-Investor Gimv steigt beim Pflegedienstleister Ambulantis ein. Das Ziel: Skalierung und Wachstum.
Details wurden nicht kommuniziert, aber der belgische Private-Equity-Investor Gimv werde „eine signifikante Beteiligung“ an der Ambulantis-Gruppe halten, verkünden beide Unternehmen nun. Der Pflegedienstleister hat sich darauf spezialisiert, Menschen lange ein eigenständiges Leben zu ermöglichen, weshalb er sich auf ambulante Pflege, Tagespflege sowie Pflege in Wohngemeinschaften konzentriert. 500 Mitarbeiter zählt die Gruppe aktuell in sechs nord- und ostdeutschen Städten.
Die Transaktion sei Teil eines Wachstumsplans, bei dem die Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens, Dr. Stefan Buchkremer, Richard Simm und Dr. Matthias Weber, weiterhin als Hauptgesellschafter am Unternehmen beteiligt sind.
„Wir sind überzeugt, dass Gimv mit seiner Erfahrung im Aufbau und der Skalierung von Gesundheitsdienstleistern der ideale Partner ist, um die Wachstumsambitionen des Unternehmens zu realisieren und die Präsenz von Ambulantis in Deutschland auszubauen“, erklären die drei unisono. Und auch bei Gimv sei man davon überzeugt, dass „Ambulantis die richtige Plattform ist, um einen führenden Anbieter von umfassenden Betreuungsleistungen in Einrichtungen des betreuten Wohnens in Deutschland aufzubauen“, erklären Philipp von Hammerstein und Lars Timme, Partner und Senior Principal mit Spezialisierung auf das Gesundheitswesen im Münchner Büro von Gimv.
Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen und soll in den kommenden Wochen abgeschlossen werden.
Es ist nicht die erste Beteiligung von Gimv mit Fokus auf den deutschen Pflegemarkt. Erst im März hatte der Investor aus der Mannheimer Medi-Markt-Gruppe sowie der Bad Schwartauer Unizell Medicare GmbH Liveo geformt, eine neue Gruppe, die sich auf die Langzeitpflege chronisch kranker oder behinderter Menschen in ihrer häuslichen Umgebung fokussieren soll.



