Die NGO Future of Health und Statisa schließen sich für eine bessere Daten- und Informationsbasis im Gesundheitswesen zusammen.
Die Non-Profit-Organisation Future of Health (FOH) und der Statistik- und Marktdatenanbieter Statista schließen sich zu einer Forschungspartnerschaft zusammen. Ziel ist es, Reichweite und den Diskurs der NGO zu verstärken sowie die nötige Datenbasis zu schaffen, um die Transformation des Gesundheitswesens weltweit voranzubringen.
Dafür soll Statista FOH durch eine Kombination aus globalen Umfragen, Experten Interviews, Best Practice Analysen und intelligente Datenverarbeitung unterstützen. Durch die Partnerschaft – so die Idee – erhalten Gesundheitsorganisationen praktische und faktenbasierte Handlungsempfehlungen mit Fokus auf Innovation und Implementierung. Für Statista ist es nicht die erste Zusammenarbeit in puncto Gesundheitsdaten. Gemeinsam mit den US-Magazin Newsweek ermitteln die Experten bereits jährlich die besten Kliniken der Welt.
„Diese Partnerschaft ermöglicht es uns Thought Leadership in praxisrelevante Erkenntnisse zu übersetzen,“ sagt Dr. Eyal Zimlichman, FOH-Mitgründer und Chief Transformation Officer des Sheba Medical Centers. „Mithilfe von Statistas globaler Dateninfrastruktur können wir aufkommende Trends erkennen und praxisnahe Strategien aus aller Welt identifizieren. Das hilft uns dabei, Gesundheitssysteme zu unterstützen, sich anzupassen und erfolgreich weiterzuentwickeln.“ Und sein Vorstandskollege Chip Kahn, Präsident und CEO der Federation of American Hospitals ergänzt: „Statista liefert analytische Präzision und Weitblick, damit unsere Arbeit weltweit an Relevanz gewinnt und den Anforderungen von morgen gerecht wird.”
Auch bei Statista freut man sich über die Zusammenarbeit, wie Matthias Hirsch, Vice President von Statista Healthcare, betont: „Wir sind stolz, als Datenunternehmen zu den praxisrelevanten Erkenntnissen und Wirkungsmessungen der Strategie der FOH beizutragen und damit die Zukunft des Gesundheitswesens aktiv mitzugestalten.”
Die FOH und Statista arbeiten bereits konkreten Projekte. Erste Erkenntnisse sollen noch in diesem Jahr veröffentlich werden, wobei Dr. Lukas Kwietniewski, Senior Director Healthcare Analysis bei Statista, betont, dass die Zusammenarbeit über reine Daten hinausgeht. Vielmehr gehe es darum, in einer komplexen Welt für Klarheit zu sorgen: „Indem wir Statistas globale Analysen mit dem visionären Netzwerk der FOH verbinden, helfen wir dabei, ein Gesundheitswesen zu gestalten, das auf Fakten basiert und zukunftsfähig ist.“
Future of Health ist als Non-Profit-Organisation ein Zusammenschluss aus Verantwortlichen des Gesundheitswesens, von Dienstleistern, Kostenträgern, Wissenschaft, politischen Akteuren, Wirtschaft und Patientenvertretern aus 14 Ländern.



