Innovation in der Brustkrebsdiagnostik

by | Feb 29, 2024

Anhoren

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Fujifilm will mit niedriger Strahlendosis und hoher Bildqualität die Brustkrebsdiagnostik verbessern. Basis für die neue Mammographietechnologie ist Künstliche Intelligenz. 

Fujifilm stellt auf dem European Radiology Congress in Wien seine neue Mammographietechnologie vor. Sie soll bei niedrigerer Strahlendosis die Bildqualität erhöhen und damit die Brustkrebsdiagnostik insgesamt verbessern. Vor allem dank der KI-Technologie, die zum Einsatz kommt, werden präzisere Diagnosen möglich, indem beispielsweise Läsionen besser erkannt werden. Durch Funktionen wie die kontrastverstärkte digitale Mammographie (CEDM) und die Zwei-Winkel-Tomosynthese wird zudem die Sicht auf das Gewebe der Patienten verbessert. Entwickelt wurde die neuartige Technologie in Zusammenarbeit mit Experten führender Kliniken. 

Das nur System wird außerdem eine Art Positionierungskarte umfassen, womit es während der Untersuchung leichter wird, die Brust exakt zu positionieren. Auch der Vergleich mit früheren Aufnahmen wird dadurch leichter. Und man habe des System mit Blick auf den Komfort für die Patienten entwickelt, heißt es von Fuji. Es ist nicht nur ergonomische gestaltet, sondern verfügt über eine automatische Druckreduzierungsfunktion, die den Untersuchungsprozess so angenehm wie möglich macht.

Dass eine moderne Mammographie Leben retten belegen Zahlen der WHO. Demnach ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Europa. Jede vierte neue Krebsdiagnose ist darauf zurückzuführen. Um eine Erkrankung frühzeitig zu erkennen und behandeln zu können, wird Frauen zwischen 50 und 69 Jahren in Deutschland seit 2009 flächendeckend alle zwei Jahre eine Röntgen-Untersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs im Mammographie-Screening-Programm angeboten. Zudem ist jetzt Ende Februar eine neue Verordnung des Bundesumweltministeriums (BMUV) in Kraft getreten, die es Frauen bis zur Vollendung ihres 76. Lebensjahres ermöglicht an dem Programm teilzunehmen. Allein in Deutschland werden so jährlich 70.000 neue Fälle diagnostiziert. Tendenz weiter steigend. Auch weil neue Technologien eine frühzeitige Diagnose möglich machen und so die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung erhöhen.

 

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