Hybrid-OP im Klinikum Frankfurt Oder eröffnet

von | Sep. 1, 2026

Einblick in den hochmodernen Hybrid-OP Saal am Klinikum Frankfurt (Oder). Quelle: Mandy Timm / Rhön-Klinikum AG

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Mit einem Invest von rund sechs Millionen Euro in einen modernen Hybrid-OP stärkt das zur Rhön-Klinikum AG gehörende Klinikum Frankfurt Oder die medizinische Versorgung in Ostbrandenburg.

 

Er ist eine hochmoderne Versorgungsmöglichkeit für Patienten, der nun im Klinikum Frankfurt Oder in Betrieb genommenen Hybrid-OP. Hybrid deshalb, weil dort die Möglichkeiten eines modernen Operationssaals mit leistungsfähiger Bildgebung verbunden werden. Gefäße, Organe und Implantate können während eines Eingriffs unmittelbar und präzise dargestellt werden. Dadurch lassen sich Diagnostik und Behandlung an einem Ort verbinden und insbesondere komplexe Eingriffe präziser und häufig minimalinvasiv durchführen. Rund sechs Millionen Euro hat sich das zur Rhön-Klinikum AG gehörende Haus die neuen Versorgungsmöglichkeiten kosten lassen – ein gutes Invest, da der Hybrid-OP ein wichtiger Baustein für die medizinische Zukunft des Hauses sei. Als Maximalversorger für Ostbrandenburg unterstreiche das Klinikum damit seinen Anspruch, Medizin auf technologischem High-End-Niveau anzubieten.

„Der neue Hybrid-OP ist mehr als ein Raum mit modernster Technik. Er ist ein Versprechen an unsere Patientinnen und Patienten: dass wir ihre Sicherheit in den Mittelpunkt stellen, medizinische Möglichkeiten voll ausschöpfen und interdisziplinär zusammenarbeiten”, betont Christian Petersen, Geschäftsführer des Klinikums Frankfurt Oder

Mehrwert für Patientensicherheit

Denn gerade die Patientensicherheit werde mit den neuen Möglichkeiten erhöht. Sollte während eines minimalinvasiven Eingriffs eine offene Operation erforderlich werden, kann unmittelbar reagiert werden. Eine Verlegung des Patienten in einen anderen Operationssaal ist nicht notwendig. Interventionelle und offene operative Verfahren können so unmittelbar miteinander kombiniert werden.

Der Saal wird künftig insbesondere von der Gefäßchirurgie und der Kardiologie genutzt. Damit entsteht ein zentraler Ort für die Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Disziplinen, führt Prof. Dr. med. Christiane Richter-Ehrenstein, Ärztliche Direktorin des Klinikums, aus: „Gerade bei komplexen Gefäß- und Herzeingriffen eröffnet die Kombination aus hochpräziser Bildgebung und operativen Möglichkeiten neue Behandlungsperspektiven. Wir sind sehr stolz, diese hochspezialisierten interventionellen Verfahren, die nur an wenigen Zentren angeboten werden, auch in unserem Hause anbieten zu können.”

Gemeinschaftsleistung

Der Inbetriebnahme ging eine mehrjährige Planungs- und Bauphase voraus. Erste Planungen zur Entwicklung des Hybrid-OPs wurden bereits 2023 angestellt. Nach umfangreichen Nutzerabstimmungen und der Weiterentwicklung verschiedener Planungsvarianten konnte im Oktober 2024 nach Vorstandsbeschluss und Vergabe die konkrete Planung beginnen. Eine wichtige Voraussetzung war zunächst die Verlegung des septischen OP-Saals. Dessen neuer Bereich wurde Ende Januar 2026 fertiggestellt. Unmittelbar anschließend konnte mit dem Bau des Hybrid-OPs begonnen werden.

„Ein Projekt dieser Größenordnung kann nur gelingen, wenn viele Menschen gemeinsam daran arbeiten”, ist Geschäftsführer Christian Petersen überzeugt. „Unser ausdrücklicher Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Medizin, Pflege, Funktionsdiensten, OP, Technik, Facility Management, Verwaltung, Einkauf und Projektsteuerung sowie den Planern, Architekten, Ingenieuren und ausführenden Unternehmen. Sie alle haben mit ihrem Engagement dazu beigetragen, dass wir heute diesen wichtigen Schritt für unser Klinikum und unsere Patientinnen und Patienten gehen können.”

Mit dem neuen Hybrid-OP stärkt das Klinikum Frankfurt (Oder) seine interdisziplinären Strukturen, erweitert sein Behandlungsspektrum und setzt einen weiteren wichtigen Impuls für die medizinische Entwicklung des Maximalversorgers in Ostbrandenburg.

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