Human Frontier Science Program vergibt Stipendien

by | Apr 4, 2024

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59 Nachwuchswissenschaftler aus 28 Ländern erhalten ein „Fellowship“, um an einer Universität in einem anderen Land zu forschen. Sieben deutsche Forscher unter den Stipendiaten.

 

Das Human Frontier Science Program (HFSP) hat die Stipendien für den Zeitraum 2024 bis 2027 vergeben. Insgesamt 59 Postdoktoranden aus 28 Ländern erhalten eines der begehrten Fellowships, die im Durchschnitt mit insgesamt 200.000 US-Dollar für die drei Jahre dotiert sind. Voraussetzung: Die Stipendiaten arbeiten im Labor eines Gastwissenschaftlers in einem anderen Land als dem, in dem sie ihren Doktortitel erworben haben. Insgesamt sieben Forscher aus Deutschland dürfen sich über die Forschungsförderung freuen. Elf Postdoktoranden aus anderen Ländern werden ihre Forschungsaktivitäten an einer deutschen Forschungseinrichtung fortführen.

„Brillanz ist nicht angeboren, sie muss kultiviert werden”, sagte Guntram Bauer, wissenschaftlicher Leiter des HFSP. „Das HFSP hat die nächste Generation von Pionieren durch sein Fellowship-Programm immer stark unterstützt und die Stipendiaten des Jahres 2024 sind sehr vielversprechend. Wir freuen uns, sie dabei zu unterstützen, ihr Fachwissen zu vertiefen und ihre Vision zu erweitern.”

HFSP-Langzeit-Fellowships richten sich an Bewerber mit einem Doktortitel in einem biologischen Fachgebiet, die ein neuartiges Pionierprojekt in den Biowissenschaften in Angriff nehmen wollen. Fachübergreifende Fellowships richten sich an Bewerber mit einem Doktortitel in einem nicht-biologischen Fachgebiet wie Physik, Chemie, Ingenieurwesen oder Informatik, die jedoch an einem neuartigen Pionierprojekt in der Biologie arbeiten wollen. Das Human Frontier Science Program wurde 1989 von den G7-Staaten und der Europäischen Kommission gegründet, um die internationale Forschung und Ausbildung in den Grenzbereichen der Biowissenschaften zu fördern

 

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