Clee Medical erhält Seed Finanzierung von High-Tech Gründerfonds, um die klinische Validierung seiner Neuro-Access-Plattform zu beschleunigen.
Ziel ist es, eine neuartige, ultrahochauflösende Echtzeit-Visualisierung für die Gehirnchirurgie zu entwickeln. Dafür gab es für das Schweizer Startup Clee Medical nun Seed-Capital vom High-Tech Gründerfonds (HTGF) unter Beteiligung der Zürcher Kantonalbank, Kickfund, Fongit und Venture Kick. Die Finanzierungshöhe wurde auch auf Nachfrage nicht genannt. Im März 2025 gab es schon einmal 150.000 Schweizer Franken vorn Venture Kick, womit Clee Medical damals die dritte Runde des Programms gewonnen hatte. Auch der bestehende Partner und Investor Wyss Geneva, eine gemeinnützige neurotechnologische Forschungsstiftung, dessen Ausgründung Clee Medical ist, bleibt weiterhin an Bord.
Mit dem frischen Kapital will Clee Medical vor allem seine Neuro-Access-Plattform klinisch validieren. Dabei handelt es sich um eine minimal-invasive Technologie, die Neurochirurgen dabei unterstützt, die Anatomie des Gehirns und kritische Strukturen während stereotaktischer Eingriffe in Echtzeit zu visualisieren.
„Die Neurochirurgie stützt sich nach wie vor stark auf präoperative Bildgebung, während die Realität im Operationssaal dynamisch und ungewiss ist“, sagt Matthew Lapinski, Mitbegründer und CEO von Clee Medical. „Diese Seed-Finanzierungsrunde ermöglicht es uns, eine neue Dimension der Echtzeit-Sichtbarkeit des Gehirns zu erreichen, was sicherere Eingriffe unterstützt und die Möglichkeiten der minimalinvasiven Neurochirurgie erweitert.“
Und Tilmann Petersen, Investment Manager beim HTGF, ergänzt. „Wir freuen uns, ein so erfahrenes Team zu unterstützen, das sich durch die Entwicklung und den erfolgreichen Verkauf von heute marktüblichen neurochirurgischen Geräten wie der Stealth Station bewährt hat, und sind überzeugt, dass es über die technische Kompetenz und den klinischen Fokus verfügt, um eine bahnbrechende Plattform im Bereich der Neurotechnologie aufzubauen.“



