Herzüberwachung in Echtzeit

von | Mai 9, 2025

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In Mississippi hat ein Team einen KI-Chip entwickelt, der das Herz direkt am Handgelenkt und ich Echtzeit überwachen kann. Die Idee: Herzinfarkte möglichst früh erkennen.

 

An der „Ole Miss“, der University of Mississippi, hat ein Team um den Computertechnik-Professor Kasem Khalil einen KI-Chip entwickelt, der Herzinfarkte frühzeitig erkennt. In Wearables integriert, könnte er so Leben retten, da beim Herzinfarkt bekanntlich jede Sekunde zählt, weiß Prof. Khalil: „Bei einem Herzinfarkt können ein paar Minuten oder sogar ein paar zusätzliche Sekunden dazu führen, dass die Person die nötige Behandlung erhält, bevor es schlimmer wird. Im Vergleich zu herkömmlichen Methoden ist unsere Technologie bis zu zwei Mal schneller und dabei immer noch sehr genau.“ Konkret liegt die Genauigkeit bei 92,4 Prozent und damit deutlich über vielen herkömmlichen Methoden.

Im Fokus: Usability

„Unser Ziel war es nicht nur, die Leistung bei der Klassifizierung von Herzinfarkten zu erhöhen. Wir konzentrieren uns auch auf das Design. Wenn wir dieses Gerät für jeden Menschen nutzbar machen wollen, muss es leicht und kostengünstig sein“, betont der Professor. Und das ist ihm und seinem Team gelungen. Der Chip, der auf Künstlicher Intelligenz und fortgeschrittener Mathematik beruht, ist leicht und energieeffizient genug, um in tragbare Geräte wie Wearables am Handgelenkt integriert zu werden – weil man eine reale Lösung schaffen wollte, wie Tamador Mohaidat, Doktorandin an Khalils Labor und Mitautorin der Studie betont: „Unser Chipt kann in beliebige Wearables und andere Überwachungsgeräte integriert werden und wird Leben retten, weil wir das Herz in Echtzeit überwachen können.

Mohaidat konzentrierte sich auf die Entwicklung des künstlichen neuronalen Netzes, während sich Md. Rahat Kader Khan sauf die Entwicklung der Software für das Gerät konzentrierte. Khan ist ein Informatikstudent im zweiten Studienjahr an der Ole Miss, und sage, das Khalil-Insitut sei einzigartig, weil es sich auf alle Aspekte der Technologie konzentriere und diese verbinde. „Manche Labore konzentrieren sich nur auf die Software und denken nicht an die benötigte Hardware. Aber an unserem Institut konzentrieren wir uns auf das gesamte Produkt. Jeder von uns hat eine Verantwortung, aber wir arbeiten zusammen.“

Khalil und sein Team wollen die Technologie nun weiterentwickeln, da sie auch weitere Anwendungsmöglichkeiten für den Chip im Gesundheitswesen sehen.

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