Die Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken sind nach dem Umzug Anfang Oktober in den Neubau ab sofort im Vollbetrieb, was im Rahmen eines während Festakt heute gefeiert wurde
Laut Fresenius ist es eines der modernsten Krankenhäuser Deutschlands, das heute im Rahmen eines Festaktes feierlich eröffnet wurde. Die Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken (Helios HSK) sind während des laufenden Betriebs in den Neubau umgezogen. Tatsächlich ist es mit über 300 Millionen Euro das bislang größte Krankenhaus-Investitionsprojekt von Fresenius – zumal der weitaus größte Teil aus Eigenmitteln finanziert wurde. Das Land Hessen steuerte rund 68 Millionen Euro bei. Die Helios HSK sind Kern des Klinikclusters Wiesbaden-Taunus und beherbergen 25 Fachkliniken und fünf Institute.
Entsprechend freut sich der hessische Ministerpräsident Boris Rhein über das „starke Signal“ für die Innovationskraft hessischer Unternehmen: „Unsere Landeshauptstadt erhält mit dem Neubau eine Klinik für Maximalversorgung und die modernste Großklinik Deutschlands – mit 25 Fachkliniken sowie fünf Instituten und knapp 900 Betten.“ Zudem lobte er auch die Leistung aller Beschäftigten, den Umzug während des laufenden Betriebs gemeistert zu haben.
Auch Fresenius-Vorstand Micheal Sen betonte die Bedeutung des Neubaus für die Region: „Die neue Helios HSK ist ein Maximalversorger, der fortschrittlichste Diagnostik und Therapie mit neuesten Technologien ermöglicht.“ Aufgabe von Fresenius als führendes therapiefokussiertes Unternehmen sei es, medizinische Fortschritte so vielen Menschen so schnell wie möglich zugänglich zu machen. Helios CEO Robert Möller betont vor allem die neuen Arbeitsbedingungen und lobte den Klinikneubau als „einen der modernsten Medizin-Arbeitsplätze in Deutschland.“
Investition in patientenzentrierte Versorgung
Denn gerade auf die Zukunftsfähigkeit des Neubaus wurde schon bei der Planung großen Wert gelegt: Optimale Behandlungswege, neueste Therapien und eine Ausstattung mit hochmoderner Medizintechnik ermöglichen in der Helios HSK Spitzenmedizin auf einem neuen Behandlungsniveau, heißt es von Fresenius. Den Patienten würde sich ein Krankenhaus bieten, das bereits baulich gänzlich auf ihre Bedürfnisse hin ausgerichtet sei.
Die Helios HSK ist unter anderem zertifiziert als Onkologisches Zentrum mit zehn geprüften Organzentren sowie als überregionales Traumazentrum. In dem siebengeschossigen Haus mit rund 900 Betten und etwa 3.000 Mitarbeitenden können jährlich rund 170.000 Patientinnen und Patienten behandelt werden.
Zu den Highlights der Klinik gehören 22 OP-Säle, die meisten davon mit Tageslicht, zwei Intensivstationen, ein Hubschrauber-Dachlandeplatz, eine Schlaganfall-Spezialstation und eine Notaufnahme mit Zugriff auf Spitzentechnologie. Darunter befindet sich auch ein besonderer Spektral-Computertomograph, der von Künstlicher Intelligenz unterstützt wird. Nur wenige Meter trennen die Ankunftshalle für Rettungswagen vom Schockraum und anderen lebensrettenden Bereichen.
Ein ganzer Trakt des Krankenhauses beherbergt zudem ein modernes Eltern-Kind-Zentrum mit sechs Kreißsälen, Frühgeborenen-Intensivstation und eigenem Notfall-OP. Kurze Wege auch hier: Alles befindet sich auf einer Ebene, sämtliche Experten für die Versorgung der Kleinsten arbeiten in Rufnähe zusammen.


