Gesundheitswesen im digitalen Wandel: IT-strategische Ansätze und Lösungen

by | Jun 12, 2024

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Wie kann das Gesundheitswesen die Chancen des digitalen Zeitalters voll ausschöpfen und damit eine optimale Patientenversorgung gewährleisten? Mit einem Plan und einer darauf aufbauenden IT-Strategie, betont Dr. Andreas Beß in seinem Gastbeitrag. 

Das Gesundheitswesen befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, der maßgeblich durch den Einsatz von Informationstechnologien und digitalen Lösungen vorangetrieben wird. Diese Entwicklung birgt ein enormes Potenzial zur Verbesserung von Effizienz, Patientensicherheit und Versorgungsqualität. Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen stehen jedoch vor der Herausforderung, ihre bestehenden Prozesse und IT-Infrastrukturen anzupassen und weiterzuentwickeln.

Die Arbeitsprozesse des medizinischen Personals haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Neben steigendem Kostendruck und Fachkräftemangel spielen gesetzliche Rahmenbedingungen und der zunehmende Einsatz von Medizintechnik eine wesentliche Rolle. Diese Veränderungen haben zu einer zunehmenden Spezialisierung innerhalb der medizinischen Fachgebiete geführt. Gleichzeitig hat die interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Gesundheitsberufen zugenommen, die meist nur durch moderne IT-Lösungen sichergestellt ist.

Vernetzte Systeme, Interoperabilität und Systemarchitekturen

Die Integration vernetzter Systeme hat die Arbeit in Krankenhäusern revolutioniert. Elektronische Patientenakten erleichtern den Zugriff auf Patientendaten und verbessern die Kommunikation zwischen den Fachbereichen. Bildgebende Verfahren wie Computer- und Magnetresonanztomographie unterstützen die Diagnostik, telemedizinische Anwendungen ermöglichen virtuelle Sprechstunden und Fernüberwachung. Vernetzte Geräte zur Patientenüberwachung erfassen kontinuierlich Vitalparameter und tragen zur Patientensicherheit bei.

Moderne Interoperabilitätsplattformen ermöglichen den nahtlosen Datenaustausch zwischen diesen Systemen. Die Plattformen nutzen etablierte Standards wie HL7 und Integrating the Healthcare Enterprise für eine reibungslose Kommunikation. Elektronische Archivierungssysteme bieten die Möglichkeit, Dokumente, Videos und digitale Bildobjekte zentral zu speichern und abzurufen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Sender und Empfänger über die Sektorengrenzen hinweg die verfügbaren Standards unterstützen.

In der IT-Landschaft von Krankenhäusern gibt es im Wesentlichen zwei Ansätze: monolithische Systeme und Best-of-Breed-Systeme. Monolithische Systeme bieten eine All-in-One-Lösung, die verschiedene Funktionen in einer einzigen Software integriert. Dies erleichtert die Verwaltung und Wartung, bietet aber nur eine begrenzte Flexibilität.

Im Gegensatz dazu bestehen Best-of-Breed-Systeme aus spezialisierten Anwendungen, die aufgrund ihrer individuellen Stärken ausgewählt werden. Diese bieten mehr Flexibilität, erfordern aber eine komplexere Integration und einen höheren Wartungsaufwand. Krankenhäuser müssen daher ihre spezifischen Anforderungen, ihr Budget und ihre langfristigen Ziele sorgfältig abwägen, um die richtige IT-Strategie zu wählen.

Digitalisierung in der ambulanten Versorgung

Auch die ambulante Versorgung profitiert von der Digitalisierung. Zwar nutzen Haus- und Fachärzte bereits seit Jahren Praxisverwaltungssysteme und zunehmend weitere digitale Lösungen wie Online-Terminbuchungssysteme und digitale Anamnesebögen. Die Integration elektronischer Patientenakten steht aber auch hier bereits vor den Praxistüren. Mit Anwendungen wie dem obligatorischen elektronischen Rezept greift die Digitalisierung inzwischen tief in die Praxisorganisation ein. Telemedizinische Lösungen ermöglichen Arztbesuche ohne physische Anwesenheit, was insbesondere für Patienten in ländlichen Regionen oder mit eingeschränkter Mobilität von Vorteil ist. Zudem können chronisch Kranke durch tragbare Geräte kontinuierlich überwacht werden, was ein frühzeitiges Eingreifen bei gesundheitlichen Problemen ermöglicht.

Die Einführung digitaler Technologien in der ambulanten Versorgung bringt sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich. Zu den größten Herausforderungen gehören der Datenschutz und die Informationssicherheit. Gesundheitsdienstleister müssen in robuste IT-Sicherheitslösungen investieren und ihre Mitarbeiter im Umgang mit sensiblen Daten schulen.

Gleichzeitig bietet die Digitalisierung große Möglichkeiten. Durch den Einsatz von Datenanalysewerkzeugen lassen sich Muster und Trends in großen Datenmengen erkennen, was die Entwicklung personalisierter Behandlungsansätze ermöglicht. Darüber hinaus steigern digitale Lösungen die Effizienz, indem administrative Aufgaben automatisiert und papierbasierte Prozesse minimiert werden.

Entwicklung einer IT-Strategie

Die Entwicklung einer IT-Strategie ist entscheidend für den Erfolg der digitalen Transformation. Der erste Schritt besteht in einer umfassenden Analyse der aktuellen Situation, um den Ist-Zustand der IT-Infrastruktur zu erfassen und Schwachstellen sowie Optimierungspotenziale zu identifizieren. Darauf aufbauend werden klare und messbare Ziele definiert, die im Einklang mit den übergeordneten Zielen der Gesundheitseinrichtung stehen, wie etwa mehr Patientensicherheit, höhere Effizienz und bessere Versorgungsqualität.

Eine detaillierte Bedarfsanalyse hilft, die Anforderungen der verschiedenen Abteilungen und Fachbereiche zu ermitteln. Dabei werden sowohl kurzfristige als auch langfristige Anforderungen berücksichtigt. Anschließend erfolgt die Auswahl der geeigneten Technologien und Systeme, mit denen die definierten Ziele am besten erreicht werden können. Dabei sollten sowohl monolithische als auch Best-of-Breed-Systeme in Betracht gezogen werden.

Nach der Technologieauswahl wird ein detaillierter Implementierungsplan erstellt, der alle Schritte und Meilensteine umfasst. Dazu gehören die Integration neuer Systeme, die Schulung der Mitarbeiter und der Aufbau einer robusten IT-Infrastruktur. Regelmäßige Evaluierungen und Anpassungen der Strategie sind unerlässlich, um den Fortschritt zu überprüfen und gegebenenfalls Korrekturen vorzunehmen. Dabei spielt das kontinuierliche Feedback von Mitarbeitern und Patienten eine wichtige Rolle.

Auswirkungen der digitalen Disruption

Der digitale Wandel hat erhebliche Auswirkungen auf die Organisation von Krankenhäusern und ihren IT-Abteilungen. Sie führt zu einer Dezentralisierung der Aktivitäten, ermöglicht flexibles Arbeiten und den Einsatz digitaler Kollaborationstools. Der Einsatz von Automatisierungstechnologien und künstlicher Intelligenz optimiert Prozesse und verändert die Anforderungen an das Personal.

IT-Fachkräfte müssen heute über ein breites Verständnis verschiedener Technologien und Plattformen verfügen, darunter Cloud Computing, Big Data, künstliche Intelligenz und das Internet der Dinge. Sie müssen flexibel und lernbereit sein, um sich ständig an neue Entwicklungen anpassen zu können. Fragen der Datensicherheit und des Datenschutzes sind von zentraler Bedeutung.

Veränderung braucht einen Plan

Die digitale Transformation des Gesundheitswesens bietet enorme Potenziale zur Steigerung von Effizienz, Qualität und Patientensicherheit. Der Einsatz vernetzter Systeme, elektronischer Patientenakten, telemedizinischer Anwendungen und moderner Archivierungslösungen trägt entscheidend dazu bei, diese Ziele zu erreichen. Eine durchdachte IT-Strategie ist dabei unerlässlich. Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen müssen ihre IT-Strategie sorgfältig planen, um den Herausforderungen der digitalen Disruption gewachsen zu sein. Eine erfolgreiche Transformation erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen IT-Mitarbeitern, medizinischem Personal und externen Dienstleistern sowie eine kontinuierliche Anpassung an neue technologische Entwicklungen. Nur so kann das Gesundheitswesen die Chancen des digitalen Zeitalters voll ausschöpfen und eine optimale Patientenversorgung gewährleisten.

Auch die ambulante Versorgung steht im Fokus der Digitalisierung. Telemedizin, elektronische Patientenakten und kontinuierliches Patientenmonitoring steigern Effizienz und Qualität. Trotz der Herausforderungen im Bereich Datenschutz und IT-Sicherheit bieten diese Technologien erhebliche Vorteile für Patienten und Leistungserbringer. Die Zukunft des Gesundheitswesens wird digital sein und alle Beteiligten müssen sich auf diesen Wandel vorbereiten, um die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten.

 

Dr. Andreas Beß ist im Vorstand der promedtheus AG und berät seit vielen Jahren Einrichtungen des Gesundheitswesens zur strategischen Ausprägung der Digitalisierung und Informationsverarbeitung. Im Rahmen seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten war u.a. als Präsident des Berufsverbandes Medizinischer Informatiker (BVMI) e.V. und als stellvertretender Vorsitzender des Competence Center für die Elektronische Signatur im Gesundheitswesen (CCESigG) e.V sowie seiner Lehraufträge bringt er seine Fachkompetenz in die Branche der Gesundheits-IT weiter ein.

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