Gesundheitsorganisationen gemeinsam gegen Hass

by | Mar 18, 2024

Anhoren

Teilen

 

Für Toleranz und Vielfalt im Gesundheitswesen: Mehr als 200 Organisationen unterzeichnen Erklärung der Bundesärztekammer. 

 

Zahlreiche Gesundheitsorganisationen in Deutschland betonen in einer gemeinsamen Erklärung die zentrale Rolle von Demokratie und Pluralismus für ein humanitäres Gesundheitswesen. Unter der Führung der Bundesärztekammer neben der Ärzteschaft zahlreiche Berufsgruppen aus Medizin und Gesundheit damit ein Zeichen gegen Hass und Hetze.

„Das ist ein klares Bekenntnis zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit und zeigt eindrücklich, dass Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus in unserem Gesundheitswesen keinen Platz haben“, betont Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt. Die Erklärung unterstreicht die Bedeutung von Toleranz, Mitmenschlichkeit und Vielfalt für eine diskriminierungsfreie Versorgung. Insbesondere hebt sie den Beitrag von Menschen mit Migrationshintergrund als unverzichtbar für die medizinische und pflegerische Versorgung in Deutschland hervor. „Dieser Austausch bereichert unsere Arbeit und ist Grundvoraussetzung für wissenschaftliche Exzellenz und medizinischen Fortschritt“, erklärt auch Reinhardt.

Die Unterzeichner äußern Sorge über die zunehmende Verbreitung von Fremdenhass sowie die wachsende Infragestellung demokratischer Werte. Sie unterstützen das Engagement für den Erhalt von Freiheit und Demokratie und sehen es als ihre eigene Aufgabe an, sich gegen demokratiefeindliche Kräfte zu verteidigen und für die Achtung der Menschenwürde einzustehen.

Das könnte Sie auch interessieren

Pilotprojekt ErwiN gestartet

Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern schließen sich zusammen, um neue Wege für die medizinische und pflegerische Versorgung älterer und chronisch kranker Menschen zu finden.

Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern schließen sich zusammen, um neue Wege für die medizinische und pflegerische Versorgung älterer und chronisch kranker Menschen zu finden.

da Vinci-Single-Port und neue Professur in Mainz

Die Universitätsmedizin Mainz baut ihre Robotik-gestützte Chirurgie weiter aus und ist damit die erste Universitätsklinik in Deutschland, die über das da Vinci Single-Port-System verfügt.