Gensequenzierung mit Quantencomputern

by | Apr 26, 2024

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Ein Forschungszusammenschluss aus Großbritannien will Quantencomputing, Algorithmen und Genomik so verbinden, dass pangenomische Datensätze künftig analysiert werden können.

 

Big Data bekommt eine ganz neue Bedeutung, wenn es um die Analyse pangenomischer Datensätze geht – also jenes Gensatzes, den alle Mitglieder einer Art gemeinsam haben. Für die Forschung sind diese Daten von besonderer Bedeutung, weshalb sich weltweit bereits einige Projekte mit der Thematik beschäftigen.

Ganz neue Wege gehen nun Forscher der Universität Cambridge, des nahegelegene britischen Wellcome Sanger Institutes sowie des Europäische Instituts für Bioinformatik. Denn sie bringen Kompetenzen aus den Bereichen Quantencomputing, Genomik und fortgeschritte Algorithmen zusammen, um dieses bisher schwierigste Rechenproblem in der Genomik potenziell zu lösen.

Ziel ist es pangenomischer Datensätze für große Bevölkerungsproben aufzubauen, zu erweitern und zu analysieren. Nach eigenen Angaben befindet sich dieses Projekt an der Grenze des bisher Möglichen – sowohl innerhalb der Biomedizin als auch im Quatencomputing.

Konkret will das Team Algorithmen für das Quantencomputing entwickeln, die die Erstellung und Analyse von Pangenomen deutlich beschleunigen können. Die Methoden werden so konzipiert sein, dass sie auf neuen Quantencomputern laufen. Das Projekt ist eines von zwölf Programmen weltweit, die für das Wellcome Leap Quantum for Bio (Q4Bio) Supported Challenge Program ausgewählt wurden.

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