GE Healthcare hebt Umsatzprognose für 2024

by | Feb 6, 2024

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Mit acht Prozent organischem Wachstum hat das US-Unternehmen die Erwartungen der Analysten übertroffen. Auch 2024 will man besser sein, als von der Wall Street bisher angenommen.

 

Das US-Unternehmen GE Healthcare Technologies hat heute sowohl seine Zahlen für das vierte Quartal als auch für das Gesamtjahr 2023 kommuniziert. Die Erwartungen der Analysten waren hoch, mit einem Umsatzplus von etwa drei Prozent auf rund fünf Milliarden Euro hat man an der Wallstreet bereits gerechnet. Tatsächlich konnte GE Healthcare diese Erwartungen aber noch einmal übertreffen – und das deutlich. Das Umsatzwachstum lag bei insgesamt sieben Prozent, das organische Umsatzwachstum sogar bei acht Prozent. Die Nettogewinnspanne war im Vergleich zum Vorjahr mit acht Prozent rückläufig (10,4 Prozent 2022). Die EBIT-Marge lag 2023 bei 15,1 Prozent, 2022 waren es 14,5 Prozent. Der Cashflow aus dem operativen Geschäft blieb mit 2,1 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr stabil. Der freie Cashflow fiel leicht von 1,8 auf 1,7 Milliarden US-Dollar. Als Gründe werden einmalige Zins- und Rentenzahlungen genannt.

Vor allem der Umsatz mit bildgebenden Verfahren ist im abgelaufenen Geschäftsjahr gestiegen, im vierten Quartal alleine um vier Prozent auf 2,8 Milliarden US-Dollar. Auch andere Anbieter wie Johnson & Johnson oder Boston Scientific haben die Umsatzerwartungen mit medizinischen Geräten für das vierte Quartal 2023 bereits übertroffen.

Aber auch die Segmente „Patient Care Solutions“ und „Pharmaceutical Diagnostics“ haben mit einem Umsatz von 827 Millionen US-Dollar (plus fünf Prozent), respektive 591 Millionen US-Dollar (plus 25 Prozent) im vierten Quartal noch einmal ordentlich zum insgesamt guten Geschäftsergebnis für das Gesamtjahr beitragen. Der Umsatz über alle Sparten hinweg lag in 2023 bei 19,6 Milliarden US-Dollar.

Auch 2024 weiter auf Wachstumskurs

Beflügelt von dem guten Ergebnis hat GE Healthcare direkt die Gewinnprognose für 2024 angehoben. Das organische Umsatzwachstum soll 2024 bei rund vier Prozent liegen. Außerdem rechnet man mit einer EBIT-Marge zwischen 15,6 und 15,9 Prozent, was die Steigerung um 80 bis 90 Basispunkte in 2023 widerspiegelt. Der freie Cashflow soll im kommenden Jahr wieder auf etwa 1,8 Milliarden US-Dollar ansteigen. Der Gewinn pro Aktie lag in 2023 bei 3,93 US-Dollar, den man im laufenden Jahr auf 4,2 bis 4,35 US-Dollar und damit zwischen sieben und elf Prozent steigern will.

Nach den insgesamt guten Ergebnissen stieg der Aktienkurs noch vor Börsenstart um zwei Prozent.

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