Zum Jahreswechsel wollen die beiden gesetzlichen Krankenkassen BKK Pfalz und mkk – meine krankenkasse fusionieren.
Zusammen kann man dem tiefgreifenden Wandel innerhalb der gesetzlichen Krankenkasse vielleicht besser begegnen. Dieser Gedanke treibt die beiden Kassen BKK Pfalz und mkk – meine Krankenkassen nun zunächst in eine strategische Kooperation, die dann zum Jahreswechsel 2026/2027 in einer Fusion münden soll. Das gaben beide Krankenkassen heute im Rahmen einer Pressemitteilung bekannt.
Durch eine Fusion könne man Kräfte bündeln, wirtschaftlich stabil bleiben und vor allem Versorgungsangebote zukunftsfähig weiterentwickeln. Und als größere Einheit könne man auch den steigenden Erwartungen der Versicherten gerecht werden.
„Durch die beabsichtigte Vereinigung mit der mkk – meine krankenkasse gehen wir gestärkt in die Zukunft. Gemeinsam werden wir den Gesundheitsmarkt aktiv mitgestalten und unseren Kundinnen und Kunden weiterhin innovative Produkte sowie eine individuelle Betreuung bieten”, sagt Andreas Lenz, Vorstandsvorsitzender der BKK Pfalz. „Zugleich bauen wir unsere Aktivitäten insbesondere in den Bereichen Prävention, Nachhaltigkeit und geschlechtsspezifische Gesundheitsversorgung weiter aus.”
Und Andrea Galle, Vorständin der mkk, betont die bereits seit Jahren bestehende vertrauensvolle Zusammenarbeit im BKK-System mit den beiden Vorständen der BKK Pfalz, Andreas Lenz und Hans-Walter Schneider: „Dies ist eine hervorragende Grundlage für ein gut vorbereitetes Fusionsprojekt, an dessen Ende eine noch stärkere Krankenkasse für mehr als 650.000 Kundinnen und Kunden stehen wird.”
Die BKK Pfalz würde mehr als 140.000 Versicherte in die Fusion einbringen, die mkk – meine krankenkasse rund 520.000. Die mkk bringt außerdem umfassende Fusionserfahrung in den Prozess ein. Mit insgesamt elf erfolgreich realisierten Zusammenschlüssen verfügt sie über eine ausgewiesene Expertise, um Fusionen strukturiert, partnerschaftlich und nachhaltig umzusetzen.



