Fresenius mit starkem Start ins Geschäftsjahr

von | Mai 8, 2025

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Der Umbau des Fresenius-Konzerns trägt Früchte. Alle Geschäftsbereiche sind stark ins Geschäftsjahr 2025 gestartet – wenngleich der Wegfall der Energiehilfen bei Helios Deutschland zu spüren war.

 

Merklich begeistert berichtet Fresenius Vorstandsvorsitzender Michael Sen von einer „hervorragenden Geschäftsentwicklung, mit der man in das Jahr 2025″ gestartet sei. Der Umsatz ist organisch um sieben Prozent gestiegen – getragen von der guten Entwicklung bei Fresenius Kabi und Helios. 5,63 Milliarden Euro stehen in diesem Jahr bisher an Umsatz in den Büchern. Zusammen mit weiteren Verbesserungen im operativen Geschäft und niedrigen Zinskosten habe das zu einem beeindruckenden EPS-Wachstum von zwölf Prozent geführt, verkündet Sen weiter: „Nach der Reduzierung unseres Anteils an Fresenius Medical Care, einem ersten und entscheidenden Meilenstein in unserer Unternehmensgesichte, starten wir nun aus einer noch stärkeren Position heraus in die Verjüngungsphase von Hashtag Future Fresenius.“ Die gestärkte Bilanz und die Prioritäten bei der Kapitalallokation seien eine gute Ausgangsbasis, um auch in Zukunft profitables Wachstum und Innovationen zu erzielen. Auch die Präsenz in den USA will Sen ausbauen.

Entsprechend bestätigt man bei Fresenius auch den Ausblick für das Geschäftsjahr: Das Umsatzwachstum soll organisch bei vier bis sechs Prozent, das währungsbereinigte EBIT-Wachstum zwischen drei und sieben Prozent liegen. Für Kabi peilt man für das Umsatzwachstum einen mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich an, für Helios einen mittleren.

Starker Auftakt auch bei Kabi

Dass diese Prognosen durchaus realistisch sind, zeigen die Q1 Zahlen der beiden Töchter. Kabi überzeugte im ersten Quartal des Jahres bereits mit einem organischen Umsatzwachstum von sechs Prozent. Die Nutrition-Sparte trug mit 612 Millionen Euro zum Umsatz bei, im Segment Biopharma lag er bei 190 Millionen Euro, Medtech schlug mit einem Umsatz n Höhe von 399 Millionen Euro zu Buche. Im Bereich Pharma sei die Umsatzentwicklung ob der hohen Vorjahresbasis zwar flach, mit 946 Millionen Euro dennoch gut gewesen. Der EBIT von Fresenius Kabi stieg währungsbereinigt um 16 Prozent auf 360 Millionen Euro – getragen von der starken Umsatzentwicklung in den Wachstumsbereichen und kontinuierlichen Verbesserungen in der Kostenbasis. Die EBIT-Marge war mit 16,8 Prozent sehr stark, was einer Steigerung von 170 Basispunkten gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Helios: Wegfall der Energiehilfen spürbar

Auch Helios sei stark in das neue Jahr gestartet. Das Umsatzwachstum lag hier bei acht Prozent auf rund 3,4 Milliarden Euro, was deutlich über dem strukturellen Wachstum läge, wie man bei Fresenius betont. Wachstumsfaktoren waren Helios Deutschland und Helios Spanien mit jeweils acht Prozent organischem Wachstum und Umsatzerlösen von rund 2,0, respektive 1,4 Milliarden Euro. Der EBIT von Fresenius Helios verringerte sich um vier Prozent auf 333 Millionen Euro, da die Unterstützung durch den Energiefonds zum Ende des dritten Quartals auslief. Diese erwartete Abschwächung wurde teilweise durch die ausgezeichnete Profitabilität von Helios Spanien kompensiert. Die EBIT-Marge war mit 9,8 Prozent solide, angetrieben von Helios Spanien mit einer Marge von 13,1 Prozent und einem EBIT-Wachstum von 23 Prozent.

Das EBIT von Helios Deutschland verringerte sich um 23 Prozent auf 157 Millionen Euro gegenüber der hohen Vorjahresbasis, in der die Energieentlastungsfonds enthalten waren; die EBIT-Marge verbesserte sich mit 7,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal um 110 Basispunkte (Q4/24: 6,6 Prozent).

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