Fresenius Medical Care kündigt milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm an

von | Mai 26, 2026

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Mit einem Gesamtvolumen von rund einer Milliarden Euro will Fresenius Medical Care in den kommenden zwölf Monaten Aktien im großen Stil zurückkaufen.

 

 

Aktienrückkauf die zweite: Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) kündigte heute ein weiteres großes Aktienrückkaufprogramm an. Von einem Gesamtvolumen von rund einer Milliarde Euro über einen Zeitraum von zwölf Monaten ab Start ist die Rede. Und der solle kurzfristig erfolgen, heißt es aus Bad Homburg. Es ist bereits der zweite Aktienrückkauf binnen kürzester Zeit. Schon zwischen August 2025 und April 2026 hatte FMC ebenfalls Papiere im Gesamtwert von einer Milliarde Euro erworben.

In der Regel werden Aktienrückkäufe zur Kurspflege eingesetzt. Die Logik dahinter ist simpel: Zusätzliche Nachfrage stabilisiert den Kurs und wenn anschließend weniger Aktien im Umlauf sind, erhöht sich auch der Gewinn pro Aktie, auf den vor allem Analysten schauen. Ein Blick auf den Kursverlauf der Aktie, die unter dem Kürzel FME in Frankfurt gelistet ist, zeigt, dass sich der Wert des Titels in den letzten rund fünf Jahren halbiert hat. Allein seit Anfang des Jahres ging es noch mal sieben Prozent nach unten.

Bei FMC argumentiert man hingegen, dass Aktienrückkäufe Teil des Kapitalallokationsrahmens seien und Dividendenzahlungen an die Aktionäre ergänzen würden. Dazu sagt Helen Giza, Vorstandsvorsitzende der Fresenius Medical Care AG: „Das neue Aktienrückkaufprogramm unterstreicht unser entschlossenes Engagement, Wert zu schaffen und Kapital an unsere Aktionärinnen und Aktionäre zurückzuführen. Den Start eines neuen Aktienrückkaufprogramms kurz nach dem erfolgreichen und früher als geplant abgeschlossenen vorherigen Aktienrückkaufprogramm über eine Milliarde Euro verkünden zu können, zeigt unsere finanzielle Stärke und disziplinierte Umsetzung.“ Der Markt reagierte prompt, die Aktie drehte leicht ins Plus.

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