FDA warnt vor Cyberrisiken bei Patientenmonitoren

von | Jan. 31, 2025

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Die US-Arzneimittelaufsicht FDA warnt in einer Sicherheitsmitteilung vor dem Risiko, dass bestimmte Patientenmonitore ferngesteuert werden könnten.

 

Vor einer „Hintertür in der Software bestimmter Patientenmonitore“ warnt die US Food and Drug Administration (FDA) seit gestern in einer Sicherheitsmitteilung. Konkret seien die Schwachstellen in den Geräten von Contec und Epsimed, die auch in Europa vertrieben werden, gefunden worden. Wie die FDA vermeldet, handelt es sich um die Modelle Contec CMS8000 und Epsimed MN-120. Letzterer sei ebenfalls der CMS8000 nur umbenannt.

Zudem hat die Agentur für Cybersicherheit und Infrastruktursicherheit (CISA) festgestellt, dass der Patientenmonitor, sobald er mit dem Internet verbunden ist, damit beginnt, Patientendaten zu sammeln und diese nach extern abzuschöpfen, auch wenn das Gerät in einem Pflegesetting zu Hause verwendet wird. Die FDA und die CISA arbeiten weiterhin mit Contec zusammen, um diese Schwachstellen so schnell wie möglich zu beheben.

Die Arzneimittelaufsicht befürchtet zum einen, dass Cyberkriminelle die Geräte, die die Vitaldaten von Patienten anzeigen, manipuliert werden könnten. Zum anderen sei über die Fernsteuerung der Patientenmonitore auch ein Zugriff auf das gesamte Krankenhausnetzwerk denkbar. Möglich ist es auch, dass Einrichtungen gar keinen Zugriff mehr auf gehakte Geräte haben.

Dass bereits Geräte kompromittiert und Daten abgeschöpft wurden, schließt die Behörde ebenfalls nicht aus.

Einrichtungen, die mit einem der beiden Modelle arbeiten, werden gebeten, auf ungewöhnliche Anzeichen zu achten – etwa, ob es Unstimmigkeiten zwischen den angezeigten Vitalwerten und dem tatsächlichen Zustand der Patienten gibt. Probleme sollen unbedingt an die FDA zurückgemeldet werden.

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