Expertenrat unterstützt Bundesregierung

by | Mar 19, 2024

Foto: Bundesregierung/Kugler

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Wie können Gesundheitswesen und Gesellschaft künftigen Gesundheitskrisen bestmöglich begegnen? Scholz stellt Nachfolgegremium des Corona-Expertenrats vor.

 

Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach haben gestern in Berlin den neuen Expertenrat „Gesundheit und Resilienz“ vorgestellt. Das 23-köpfige Gremium unter Leitung von Prof. Dr. Heyo Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Berliner Charité, soll die Bundesregierung vor allem wissenschaftlich beraten. Es gehe auch um Lösungen, wie das Gesundheitswesen und die Gesellschaft künftigen Gesundheitskrisen bestmöglich begegnen können.

„Um künftigen Gesundheitskrisen bestmöglich begegnen zu können, brauchen wir einen breit aufgestellten Expertenrat. Denn eine Lehre aus der Pandemie ist, dass wir unser Gesundheitswesen widerstandsfähiger und robuster aufstellen – auch im Hinblick auf die Folgen des Klimawandels und der demographischen Entwicklung. Ich danke allen Mitgliedern für ihre Bereitschaft, an dieser Zukunftsaufgabe mitzuwirken“, erklärte Bundeskanzler Scholz zu Beginn der konstituierenden Sitzung.

Mitglieder arbeiten ehrenamtlich

Der Expertenrat soll regelmäßig zu Plenarsitzungen zusammenkommen. Die Arbeit zu den vom Gremium in der konstituierenden Sitzung festgelegten Schwerpunktthemen findet arbeitsteilig in Arbeitsgruppen statt. Das Plenum verabschiedet die Stellungnahmen des Expertenrats. Die Mitglieder des Expertenrats arbeiten ehrenamtlich und unabhängig. Dem Gremium gehören Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen an. Dazu gehören unter anderem Public Health, Epidemiologie, Ethik, Medizin, Informatik, Statistik, Modellierung, Pflegewissenschaft, Psychologie, Sozialwissenschaften und Virologie. Den Co-Vorsitzende hat Prof. Dr. Susanne Moebus von der Universitätsmedizin Essen inne.

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